{"id":929,"date":"2013-03-18T21:22:07","date_gmt":"2013-03-18T21:22:07","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=929"},"modified":"2013-03-26T17:01:46","modified_gmt":"2013-03-26T17:01:46","slug":"4-bis-17-marz-2013-von-quito-ecuador-bis-tolu-colombia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=929","title":{"rendered":"4. bis 17. M\u00e4rz 2013   Von Quito (Ecuador) bis Tol\u00fa (Colombia)"},"content":{"rendered":"<p>Da wir erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder in Quito ankommen, \u00fcbernachten wir ein letztes Mal im Hostal der Cometa Travel. Der Abschied von Maja, Bruna und Veronica f\u00e4llt uns nicht leicht, aber wir freuen uns ja sehr auf das Wiedersehen mit Sina und Michael in Ibarra.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=933\" rel=\"attachment wp-att-933\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04153-300x225.jpg\" title=\"Den \u00c4quator \u00fcberquert!\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-933\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04153-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04153.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf dem Weg \u00fcberqueren wir \u00fcbrigens die \u00c4quator-Linie, fertig ist mit S\u00fcd-Koordinaten:( Sie holen uns vor dem Einkaufszentrum \u201eSupermaxi\u201c ab und gemeinsam fahren wir dann zur Baumschule des Australiers Graham, der in seinem Garten zwei Campingpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stellt. W\u00e4hrend des gemeinsamen Abendessens gibt es gegenseitig jede Menge Sch\u00f6nes und Interessantes zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=934\" rel=\"attachment wp-att-934\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04162-300x168.jpg\" title=\"Camping bei der Baumschule von Graham in Ibarra\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-934\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04162-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04162-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04162.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Anderntags berichtet uns Graham, dass er soeben einen Anruf gekriegt hat: Eine Gruppe holl\u00e4ndischer Camper wurde an der Grenze zur\u00fcckgewiesen, da zurzeit in Kolumbien die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen streiken und s\u00e4mtliche Strassen blockieren &#8211;  ein beliebtes Druckmittel in S\u00fcdamerika. Die Holl\u00e4nder wollen alle hierher kommen, das wird dann wohl ein Platzproblem geben mit diesen riesigen Wohnmobilen\u2026 (Es sind dieselben, welche wir schon in La Paz kurz getroffen hatten und mit einigen von denen waren wir auf den Galapagos-Inseln). Es bleibt uns nichts Anderes \u00fcbrig, als die Kolumbien-Situation in der G\u00e4rtnerei von Graham auszusitzen. Eine Verschiffung von Ecuador w\u00e4re eine (sehr teure) Panik-Reaktion und durch Ecuador zur\u00fcck \u00fcber Brasilien zu fahren viel zu weit. Ibarra ist im \u00dcbrigen gar nicht mal so schlecht, bietet sogar hervorragende Einkaufsm\u00f6glichkeiten. Mit Grahams Unterst\u00fctzung lassen wir hier die Absperrung zwischen Wohn- und F\u00fchrerkabine aus Aluminium anfertigen. Kleine Vorsichtsmassnahme gegen Diebstahl auf dem Schiff nach Miami\u2026 Nach einer geschlagenen Woche (und sogar nach zwei Wochen f\u00fcr Sina und Michael) und nachdem die Presse nichts Neues zu vermelden hat, verlassen wir Ecuador am Montag, 11. M\u00e4rz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=935\" rel=\"attachment wp-att-935\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/K1024_DSC04168-168x300.jpg\" title=\"Grenz\u00fcbertritt nach Kolumbien\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-935\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/K1024_DSC04168-168x300.jpg 168w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/K1024_DSC04168-576x1024.jpg 576w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/K1024_DSC04168.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>Da wir \u00fcber das noch nicht ans System angeschlossene La Balsa nach Ecuador eingereist waren, werden vom Pass, dem Einreisestempel sowie vom Migrationszettel je drei Kopien verlangt. Das kann gleich vor Ort gegen eine geringe Geb\u00fchr erledigt werden. Der Grenzverkehr scheint schlimmer, als er dann tats\u00e4chlich ist. \u00dcberraschenderweise sind die Einreiseformalit\u00e4ten nach Kolumbien unkompliziert, nicht mal den h\u00f6chst ungeliebten Migrationszettel m\u00fcssen wir ausf\u00fcllen und der Einreisestempel wird elektronisch gedruckt! Wir wurden noch nie so freundlich \u2013 mit H\u00e4ndedruck &#8211; in einem Land empfangen, wie in Kolumbien! Da f\u00fchlt man sich doch gleich willkommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=936\" rel=\"attachment wp-att-936\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02345-225x300.jpg\" title=\"Wallfahrtskirche Las Lajas, Kolumbien\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-936\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02345-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02345-768x1024.jpg 768w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02345.jpg 1728w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>In Ipiales schliessen wir alle gleichentags die Autoversicherung ab (leider nur f\u00fcr drei Monate m\u00f6glich, Kostenpunkt 128\u2018000 Col.Pesos). Erste Zwischenstation ist die Wallfahrtskirche von Las Lajas. Da wir zu sp\u00e4t abends eintreffen, stellen wir uns mitten auf den bewachten Dorfplatz. Die seltsam anmutende, pomp\u00f6se Kirche tief unten in der Schlucht besichtigen wir alle am n\u00e4chsten Morgen. Einer Indianerin soll w\u00e4hrend eines Gewitters die Jungfrau Maria erschienen sein und in der Folge habe es schon mehrere Wunderheilungen gegeben. Wir warten noch immer darauf:))<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=937\" rel=\"attachment wp-att-937\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04182-300x168.jpg\" title=\"Kolumbien: Sattestes Gr\u00fcn\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-937\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04182-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04182-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04182.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir haben beschlossen, Kolumbien auf der Panamericana schnell zu durchqueren. Die bittere Pille sind allerdings die Strassenbenutzungsgeb\u00fchren, welche f\u00fcr dieses Land enorm hoch sind sowie der langsame Verkehr, welcher zu 90% aus riesigen Lastwagen besteht. Zu \u00fcberwindende Gebirge, Kilometerlange Baustellen, unz\u00e4hlige Kurven und das Verkehrsaufkommen lassen keine hohen Geschwindigkeiten zu, so dass 300km pro Tag das m\u00f6gliche Maximum sind. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=938\" rel=\"attachment wp-att-938\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04184-300x168.jpg\" title=\"Tankstellenromantik\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-938\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04184-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04184-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC04184.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die zweite Nacht verbringen wir auf dem Parkplatz des Restaurants \u201eParador Colombia\u201c gratis \u2013 gegen ein Essen im Hause nat\u00fcrlich. In Cal\u00ed k\u00f6nnen wir das Hotel \u201eStein\u201c nicht finden und verlassen die Stadt nach kurzer Irrfahrt fluchtartig.  Die n\u00e4chsten \u00dcbernachtungen erfolgen \u2013 mangels sch\u00f6nen Pl\u00e4tzen oder Campingm\u00f6glichkeiten \u2013 bei Tankstellen. Sinas Geburtstag &#8222;feiern&#8220; wir direkt hinter einer Texaco-Tankstelle \u2013 immerhin mit Restaurant. Sie nimmt\u2019s mit Humor und wir geloben, die Feier an einem geigneteren Ort nachzuholen. F\u00fcr uns beide sind Tankstellen ganz klar keine gute Alternative, da einfach viel zu laut und bisher hatten wir beide das strikte vermieden. Ausserdem gibt es nur selten Duschen und Free WiFi ist noch nicht bis Kolumbien durchgedrungen. In Medellin kommen wir zu sp\u00e4t an, um den Camping im Eco-Parque noch aufzusuchen \u2013 wieder Tankstelle&#8230;, allerdings mit sehr sympathischen Angestellten. Der Campingplatz hat sich dann als Parkplatz ohne jegliche sanit\u00e4re Einrichtung und WiFi entpuppt, dies alles w\u00e4re zu Fuss in 15 Minuten zu erreichen gewesen. Daf\u00fcr zahlen wir nun wirklich nicht auch noch Geld! Nach vier Tagen ohne Duschen muss der eingetrocknete Schweiss mal wieder runter, das ist hier nur in einem Hotel m\u00f6glich. Kurz vor Santa Rosa de Osos finden wir gleich bei der Zeuss-Tankstelle ein g\u00fcnstiges Hotel mit Internetzugang. Es gibt im Moment nichts Sch\u00f6neres, als dieses warme Wasser und viiiiiiel Seife!<\/p>\n<p>Die bisherigen Eindr\u00fccke in K\u00fcrze: Viel intakter Dschungel in einem Gr\u00fcn, das fast in den Augen schmerzt, alle fliessenden Gew\u00e4sser sind jetzt in der Regenzeit durch ausgeschwemmtes Wurzelwerk braun, viele wirklich schreckliche Lastwagenunf\u00e4lle und ausserordentlich freundliche, neugierige und hilfsbereite Menschen (inkl. der Milit\u00e4rpolizei!) \u2013  nur leiderleider gibt es an der Panamericana-Strecke wirklich kaum etwas Lohnenswertes anzusehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/?attachment_id=940\" rel=\"attachment wp-att-940\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02348-300x225.jpg\" title=\"Camping beim Hotel &quot;Casa del Mar&quot; in Tol\u00fa an der Karibik\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-940\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02348-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/DSC02348-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Planeta Rica \u2013 das Hotel mit der Campingm\u00f6glichkeit ist nicht mehr: Wieder Tankstelle-\u00dcbernachtung ohne Dusche! Gottlob haben wir vier jeweils viel Spass, das muss im Moment gen\u00fcgen. Nun ist\u2019s nicht mehr weit bis zur Karibik. Die Stadt Sincelejo bringen wir ganz schnell hinter uns, erreichen 40km sp\u00e4ter endlich Tol\u00fa \u2013 und finden einen Campingplatz beim Hotel \u201eCasa del Mar\u201c direkt am Strand der Karibik: Luft \u00fcber 40C\u00b0 und das Wasser ist mit ca. 30C\u00b0 nicht wirklich erfrischend \u2013 aber wir sind alle happy! Es ist einfach herrlich hier! Nach einem genialen Cocktail abends fallen wir bald todm\u00fcde ins Bett. Wir haben hier noch viel vor:  Ausfl\u00fcge, Schnorcheln, Kanu fahren \u2013 und Auto reinigen, W\u00e4sche waschen (hard work bei diesen Temperaturen)\u2026sowie endlich Sinas Geburtstag mit Champagner und Toblerone-Mousse richtig nachfeiern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder in Quito ankommen, \u00fcbernachten wir ein letztes Mal im Hostal der Cometa Travel. 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