{"id":259,"date":"2012-08-22T14:51:04","date_gmt":"2012-08-22T14:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=259"},"modified":"2013-01-12T20:08:48","modified_gmt":"2013-01-12T20:08:48","slug":"1-bis-14-august-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=259","title":{"rendered":"1. bis 14. August 2012 \/ San Ram\u00f3n de la nueva Or\u00e1n bis Purmamarca"},"content":{"rendered":"<p>Den 1. August verbringen wir in Or\u00e1n mit W\u00e4sche abgeben, Einkaufen und 1. August feiern. Leider ist auch hier wieder mal das Netzwerk zusammengebrochen, sodass wir nicht wie versprochen mit unseren Kochklub-Freunden skypen k\u00f6nnen. Wir freuen uns daf\u00fcr riesig \u00fcber die gut riechende saubere Bettw\u00e4sche, welche wir auch sofort wieder \u201einstallieren\u201c.<br \/>\nAnderntags fahren wir in Richtung Bolivianische Grenze, um den Parque Nacional Barit\u00fa zu erkunden. Die argentinische Zollbeh\u00f6rde informiert uns aber leider, dass Bolivien \u201eon strike\u201c ist und wir vermutlich gar nicht eingelassen werden. Da auch alle argentinischen Autos wenden, bleiben wir wohl besser auch im Land und besuchen den Parque Nacional Calilegua. Kaum ausgestiegen \u2013 es ist herrlich warm \u2013 fallen hunderte von M\u00fccken \u00fcber uns her, sodass wir gezwungen sind, uns einzumummeln und dauern ein Feuer brennen zu lassen. Hier k\u00f6nnen wir herrliche Wanderungen durch den Nebelwald machen, Tiere sind jedoch absolut keine zu sehen. Am dritten Tag h\u00e4ngt der Nebel tief \u00fcber dem Park und es nieselt andauernd.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8030031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8030031-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Ein Feuer gegen Stechm\u00fccken!\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-408\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8030031-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8030031.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDer folgende Tag verspricht wieder besser zu werden und wir machen uns auf nach San Salvador de Jujuy. Einkaufen ist leider nicht, da gerade Domingo. 4 km weiter n\u00f6rdlich in Yala finden wir den sch\u00f6nen Campingplatz \u201eRefugio\u201c. Am Montag, 6. August \u2013 wir sind gerade mal 5 Wochen unterwegs \u2013 gehen wir nur einkaufen und besuchen Eugen, einen Deutschen, der schon viele Jahre in S\u00fcdamerika unterwegs ist und uns ein paar heisse Tipps f\u00fcr San Pedro de Atacama gibt. Wir besuchen in den nahen Bergen wundersch\u00f6ne Lagunen (wir nennen diese Bergseen) und die warmen Quellen &#8222;Thermes de Reyes&#8220;. F\u00fcr ein Bad k\u00f6nnen wir uns allerdings nicht \u00fcberwinden, liegt das Ganze doch auf 2\u2018200 Metern und es ist arg k\u00fchl. Anderntags mal ausschlafen und San Salvador de Jujuy besichtigen \u2013 wobei es da nicht allzu viel zu sehen gibt. Sogar die Tore der Iglesia de San Franzisco sind w\u00e4hrend der Siesta (12:00 \u2013 17:00) geschlossen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8070038.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8070038-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Laguna de Yala\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-409\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8070038-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8070038.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDie Reise geht weiter in die Quebrada nach Tilcara, von wo aus wir die Ausgrabungsst\u00e4tte \u201ePulcara de Tilcara\u201c zu Fuss und die Garganto del Diablo per Auto besuchen (die Strasse ist nix f\u00fcr Angsthasen und H\u00f6hen-\u00c4ngstliche). Es ist Samstag und ganz Tilcara feiert heute \u2013 was auch immer! Bis morgens um 04:00 Uhr halten uns die dr\u00f6hnenden T\u00f6ne der Disco auf der Plaza wach\u2026 Eigentlich wollten wir bis Tres Cruces weiterreisen und da \u00fcbernachten. Der Ort bietet jedoch ausser Staub und farbigen Felsen, die vor dem Ort besser zu sehen sind, gar nichts und auf dieser H\u00f6he von 3\u2018600 m m\u00f6chten wir lieber nicht wild campieren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140046.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140046-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Wanderung bei Purmamarca\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-412\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140046-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140046.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAls n\u00e4chstes Ziel bietet sich Abra Pampa (3\u2018700m) an, eine Strecke mitten durch die wundersch\u00f6ne Hochebene der Puna. Gem\u00e4ss Infos gibt es hier ein Hotel Suizo. Es wirkt alles sehr gem\u00fctlich und der Besitzer spricht tats\u00e4chlich \u201eschwitzerd\u00fctsch\u201c, da nisten wir uns gerne f\u00fcr eine Nacht ein. Die Schreiberin hat sich \u00fcbrigens im Auto f\u00fcrchterlich den Kopf angeschlagen, die Kopfschmerzen werden demnach eher davon als von der H\u00f6he sein. Geschlafen haben wir jedenfalls nicht besonders gut. Anderntags fahren wir \u00fcber eine Piste mitten in die Puna rein, um \u2013 heisser Tipp vom Hotelbesitzer \u2013 die Pe\u00f1as de Ascalte zu suchen. Nach einer kurzen Irrfahrt finden wir diese \u00dcberreste aus der Inka-Zeit tats\u00e4chlich sowie eine Menge \u00e4usserst skurriler Felsformationen (Einfach im Dorf Cochinoca im Kiosko fragen, ab hier sind\u2019s noch 4 km auf der RN71 und dann links noch weitere 6 km auf einem etwas schlechteren Fahrweg) Endlich mal was, wo nicht jeder Tourist hinf\u00e4hrt! Die Landschaft ist traumhaft sch\u00f6n und sehr einsam \u2013bis auf Lamas und Vicu\u00f1as. Das ist es, was uns gef\u00e4llt!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8120028.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8120028-300x66.jpg\" alt=\"\" title=\"in der Puna\" width=\"300\" height=\"66\" class=\"alignleft size-medium wp-image-413\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8120028-300x66.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8120028-1024x227.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nNoch am gleichen Tag fahren wir f\u00fcr eine weitere (endlich ruhige) \u00dcbernachtung zur\u00fcck nach Tilcara und anderntags nach Purmamarca. Ein sch\u00f6nes Dorf mitten in einer unglaublich farbigen Bergwelt. Von unserem Campingplatz mitten im Ort sehen wir direkt auf den \u201eCerro de los siete colores\u201c. Hier k\u00f6nnen wir auch wundersch\u00f6n wandern, ehe wir dann morgen \u00fcber den Paso de Jama nach San Pedro de Atacama in Chile weiterd\u00fcsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den 1. August verbringen wir in Or\u00e1n mit W\u00e4sche abgeben, Einkaufen und 1. August feiern. Leider ist auch hier wieder mal das Netzwerk zusammengebrochen, sodass wir nicht wie versprochen mit unseren Kochklub-Freunden skypen k\u00f6nnen. Wir freuen uns daf\u00fcr riesig \u00fcber die gut riechende saubere Bettw\u00e4sche, welche wir auch sofort wieder \u201einstallieren\u201c. 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