{"id":235,"date":"2012-07-30T18:51:05","date_gmt":"2012-07-30T18:51:05","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=235"},"modified":"2022-01-18T21:42:13","modified_gmt":"2022-01-18T21:42:13","slug":"21-bis-31-juli-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=235","title":{"rendered":"21. bis 31. Juli 2012 \/ Corrientes bis Reserva Nacional Formosa"},"content":{"rendered":"<p>Das mit dem Internetzugang in San Ignacio (Hospedaje El Descanso) wird zunehmend schwieriger und am Ende haben wir nur noch Netzwerkprobleme. Als dann sp\u00e4tabends auch noch der Strom ganz ausf\u00e4llt, m\u00fcssen wir unser Unternehmen aufgeben.<br \/>\nDer n\u00e4chste Streckenabschnitt f\u00fchrt uns nach Corrientes, wo wir nach langem Suchen einen Campingplatz Municipal (Puente Pexoa) finden. Kurz vorher werden wir wieder mal an einer der unz\u00e4hligen und uns\u00e4glichen Polizeikontrollen aufgehalten. Der Polizist verlangt von uns einen Nachweis, dass wir in Argentinien einen gem\u00e4ss ihm obligatorischen Service (Revisi\u00f3n) durchgef\u00fchrt haben und kn\u00f6pft und f\u00fcr das Nichtvorhandensein dieses Aufklebers eine Busse von 500 Pesos ab. Wir sind extrem m\u00fcde, die Fahrt war lange und wir lassen uns so richtig \u00fcbers Ohr hauen. Nicht gerade ruhm- daf\u00fcr aber sehr lehrreich. Das passiert uns NIE WIEDER! Der Campingplatz wimmelt von gut gelaunten und weinseligen Sonntagsausfl\u00fcglern, die alle wissen wollen, woher wir kommen und was wir hier tun. Wir finden es spannend, mit den Leuten ins Gespr\u00e4ch zu kommen und f\u00fchlen uns hier sehr wohl.<br \/>\n<figure id=\"attachment_246\" aria-describedby=\"caption-attachment-246\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72300222.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-246\" title=\"Camping im Chaco\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72300222-225x300.jpg\" alt=\"Camping im Chaco\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72300222-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72300222.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-246\" class=\"wp-caption-text\">Camping im Chaco<\/figcaption><\/figure><br \/>\nMorgens erwachen wir durch Ger\u00e4usche \u00e0 la \u201eFerien auf dem Bauernhof\u201c. In der N\u00e4he unseres Stellplatzes gibt es einen Teich mit Enten und G\u00e4nsen, Esel und H\u00fchner laufen herum\u2026wir haben uns krumm gelacht. Die vorbereitete Ansprache, wie wir unsere 500 Pesos zur\u00fcckbekommen, k\u00f6nnen wir nicht an den Mann bringen. Leider war an der Kreuzung schon arg viel Verkehr und besagter Beamter nat\u00fcrlich nicht anzutreffen.<br \/>\nIm Parque Nacional Chaco finden wir einen sehr idyllischen Campingplatz und werden \u00fcberschw\u00e4nglich freundlich empfangen. Wir finden unseren Platz an der Sonne. Es sei erw\u00e4hnt, dass \u00dcbernachtung sowohl Holz f\u00fcrs Grillfeuer nichts kosten! Anderntags am Morgen f\u00e4llt Beat zuerst mal wieder unser Bett auf den Kopf \u2013 diesmal buchst\u00e4blich! Nachdem Beat das Ganze mit unseren letzten Karabinerhaken geflickt hat, erkunden wir den Rest des Parks per Auto. Landschaftlich wundersch\u00f6n, von Tieren aber leider keine Spur.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC03056.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC03056-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"So f\u00e4llt einem das Bett auf den Kopf...\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-470\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC03056-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC03056-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nIn der Provinzhauptstadt Formosa gibt es keine Campingm\u00f6glichkeiten, so nehmen wir uns im Hotel Casa Grande ein sch\u00f6nes Zimmer, nachdem uns Internetzugang zugesichert wurde. Leider versagt auch hier das Netzwerk, so dass wir schon an uns zu zweifeln beginnen. J\u00e4no \u2013 daf\u00fcr geniessen wir mal den Service eines Restaurants.<br \/>\nVor Aufbruch am Morgen will Beat die Hofeinfahrt verlassen, da stellen wir fest, dass das Auto f\u00fcr die Ausfahrt mindestens 5 cm zu hoch ist (rein kam er mit einem klitzekleinen Schrammen, passiert ist nichts). Erst mal also Luft aus den Reifen lassen \u2013 gen\u00fcgt nicht! Herumstehende Einheimische haben Erbarmen und h\u00e4ngen sich zu f\u00fcnft hinten ans Auto, so geht\u2019s dann ganz knapp. Beim Verlassen der Stadt wimmeln wir mit viel Aufhebens, aber daf\u00fcr erfolgreich eine weitere Geldstrafe wegen eines \u201ezu alten\u201c Feuerl\u00f6schers ab \u2013 geht doch!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7270067.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-245\" title=\"Sonnenuntergang mit Kaiman im Pilcomayo\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7270067-300x225.jpg\" alt=\"Sonnenuntergang mit Kaiman im Pilcomayo\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7270067-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7270067.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Heute \u00fcbernachten wir im Parque Nacional Pilcomayo, ein kleiner Campingplatz (reicht gerade mal f\u00fcr zwei Autos) mit guter Infrastruktur und ebenfalls kostenlos. Leider sind wir \u2013 wie beinahe immer \u2013 wieder alleine. Wer kam bloss auf die Schnapsidee, Argentinien im Winter zu bereisen:) Auf dem Platz an der Laguna Blanca \u2013 ebenfalls im Pilcomayo \u2013 ist der sch\u00f6ne, grosse (leere) Campingplatz f\u00fcr Autos nicht zug\u00e4nglich, nur Zeltler d\u00fcrfen hier gratis campieren. So stellen wir uns halt auf den Parkplatz, da die Infrastruktur hier zurzeit nur leidlich ist, kein Problem. An der Lagune hat es einige Kaimane, die aber \u2013 so wird erz\u00e4hlt \u2013 auch Schwimmern nicht gef\u00e4hrlich werden. Aber da bekanntlich Winter ist, werden wir das gar nicht ausprobieren:) Wir erleben einen der sch\u00f6nsten Sonnenunterg\u00e4nge, seit wir in Argentinien sind \u2013 inklusive der Kaimane zu unseren F\u00fcssen!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72700721.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72700721-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Sonnenuntergang im Pilcomayo\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-471\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72700721-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P72700721.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWeiter geht\u2019s \u00fcber die RP86 bis Villa General G\u00fcemes auf die RN95. An dieser Strecke befindet sich ein absolut traumhaftes Sumpfgebiet, ein wahres Paradies f\u00fcr Vogelkundler und von der Strasse gut einsehbar\u2026nur leider in keinem Reisef\u00fchrer und auf keiner Karte erw\u00e4hnt. Kurz vor Ibarreta treffen wir auf die endlos lange und schnurgerade RN81, welche die gesamt Provinz Formosa durchquert. In Las Lomitas nehmen wir uns im Hotel Eva Parilla ein Zimmer \u2013 und haben endlich wieder mal Internetzugang. Stundenlang schreiben wir nun alle pendenten Mails und suchen im Netz nach Infos (wie z.B. Wetter, politische Unruhen usw.).<br \/>\nNachts hat es ganz wenig geregnet &#8211; und das Restaurant ist wegen &#8222;Wasser&#8220; geschlossen! Ohne Kaffee also weiter zum Reserva Nacional Formosa. Auch hier treffen wir auf einen idyllischen, kostenlosen Campingplatz, leider ist die Infrastruktur zurzeit sehr d\u00fcrftig. Wohl auch, weil sich kaum ein Tourist in diese sehr einsame Gegend verirrt. Daf\u00fcr kriegen wir hier Netzwerkzugriff, und zwar mit der besten Leistung bisher! Telefondienst gibt es zwar keinen, umso mehr freuen wir uns dar\u00fcber, endlich mal mit zuhause skypen zu k\u00f6nnen. Zwei Katzen erkl\u00e4ren und zu ihren neuen Freunden und ein grosser (spaghettiges\u00e4ttigter) Wauwau bewacht die ganze Nacht treu unseren Wagen. Den 30. Juli bleiben wir mal einfach hier, laufen ein bisschen rum und geniessen die warmen Sonnenstrahlen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7290082.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7290082-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Zum Katzenfreund mutiert!\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-472\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7290082-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7290082.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><br \/>\nAm 31. Juli nehmen wir die 370 km lange Fahrt auf der schnurgeraden und einsamen Routa Nacional 81 bis nach San Ram\u00f3n de la Nueva Or\u00e1n unter die R\u00e4der. Da sich inzwischen eine ganze Menge W\u00e4sche angesammelt hat, nehmen wir die Lavanderia des Hotels Alto Verde in Anspruch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das mit dem Internetzugang in San Ignacio (Hospedaje El Descanso) wird zunehmend schwieriger und am Ende haben wir nur noch Netzwerkprobleme. Als dann sp\u00e4tabends auch noch der Strom ganz ausf\u00e4llt, m\u00fcssen wir unser Unternehmen aufgeben. Der n\u00e4chste Streckenabschnitt f\u00fchrt uns nach Corrientes, wo wir nach langem Suchen einen Campingplatz Municipal (Puente Pexoa) finden. Kurz vorher&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1844,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/1844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}