{"id":217,"date":"2012-07-23T08:49:48","date_gmt":"2012-07-23T08:49:48","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=217"},"modified":"2013-01-12T19:58:15","modified_gmt":"2013-01-12T19:58:15","slug":"die-reise-beginnt-3-bis-10-juli-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=217","title":{"rendered":"3. bis 10. Juli 2012 \/ Buenos Aires &#8211; Ap\u00f3stoles"},"content":{"rendered":"<p>Di, 03.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Als Erstes bemerken wir am (eiskalten) Morgen, dass unsere R\u00fcckfahrkamera offensichtlich noch auf dem Schiff geklaut wurde \u2013 nichts zu machen, ausser \u00e4rgern und bei n\u00e4chster Gelegenheit der Versicherung melden. Aufbruch in die Innenstadt von Buenos Aires. Das Wetter ist wundersch\u00f6n und wir laufen \u2013 nach langen 5 faulen Schiffswochen \u2013 uns einen MuskelkaterJ \u00dcber 11 C\u00b0 wird\u2019s aber heute nie und abends geniessen wir in der N\u00e4he ein \u00fcppiges und sehr gutes Abendessen.<\/p>\n<p>Mi, 04.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Tag des Dauerregens! Auf der Suche nach einer Poststelle werden wir von verschiedenen Einheimischen in der Gegend rumgeschickt \u2013 Erfolg gleich Null. Kurz vor 16:00h eilen Manfred und Beat zur Versicherung und kommen kurz darauf tats\u00e4chlich mit den erforderlichen Unterlagen zur\u00fcck. Alle wollen raus aus der Stadt, also machen wir uns auf, um den Campingplatz \u201eBomberos Voluntarios\u201c ca. 70km n\u00f6rdlich, zu suchen. Feierabendverkehr, Dauerregen und Dunkelheit lassen das Unternehmen im Schlamm abseits jeglicher guter Strasse enden. Wir fahren etwas zur\u00fcck und stellen unsere Autos auf einen Parkplatz bei einem Einkaufscenter in Escobar. Gottlob ist der Laden kurz vor 22:00h noch offen und es gibt doch noch was zwischen die Z\u00e4hne.\u00a0 Lula und Manfred verabschieden sich, da sie morgen sehr fr\u00fch zu Lulas Haus in Uruguay fahren werden.<\/p>\n<p>Do, 05.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kurz noch was einkaufen und weiterfahren zum PN ElPalmar. Viele km weiter n\u00f6rdlich und es ist immer noch kalt! Welch ein Genuss: Die erste Dusche seit unserer Ankunft am Montag! Erstmals richtig selber kochen (Spaghetti) \u2013 k\u00f6stlich! Unser Auto steht nahe bei einem Nutria-Nest und abends besuchen uns 2 Dutzend dieser putzigen Tierchen. Es ist sternenklar und bitterkalt. Der Mond steht wie ein Lampion \u00fcber dem Rio Uruguay.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7060056.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7060056-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Blick von El Palmar \u00fcber den R\u00edo Uruguay\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-459\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7060056-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7060056.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fr, 06.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstmals konnten wir in Ruhe ausschlafen und erkunden die n\u00e4here Umgebung unseres Platzes einige Stunden zu Fuss. Irgendwie ist es abends noch etwas k\u00e4lter.<\/p>\n<p>Sa, 07.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aufstehen bei -3C\u00b0! Schnellstm\u00f6glich weiter nach Mercedes (Corrientes). Tags\u00fcber wird es nun etwas angenehmer. Wir stellen uns auf den Camping Municipal, es scheint hier niemanden zu k\u00fcmmern. Ausser einer relativ sauberen Toilette gibt\u2019s keine Infrastruktur.<\/p>\n<p>So, 08.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Noch schnell tanken und weiter in den Norden nach Colonia Carlos Pellegrini. Bereits w\u00e4hrend der Fahrt und dann beim Eingang zum Naturschutzgebiet sehen wir viele Wasserschweine, Nandus und grosse Raubv\u00f6gel. Nach den ersten 40km wird die Strecke allerdings zur Holperfahrt. Der Campingplatz ist ausserordentlich sauber und nach etwas \u201eAufforderung\u201c gibt\u2019s zum Duschen sogar warmes Wasser. Hier \u2013 so ganz ohne Fremdlicht \u2013 ist der Nachthimmel atemberaubend. Als wir unser Bett runterlassen wollen, kommt uns alles entgegen. Die Knoten wurden an den Scharfen Hakenkanten durchgescheuert. Geflickt wird morgen\u2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC00894.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC00894-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Laguna Iber\u00e1\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-460\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC00894-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC00894-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mo, 09.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Morgens haben wir erfolgreich das Bett wieder hergestellt. Leider ist es ziemlich bew\u00f6lkt! Obwohl wir uns ja vorgenommen hatten, nicht wieder so schnell ein Schiff irgendwelcher Art zu besteigen, lassen wir uns die Exkursion in der Lagune von Iber\u00e1 doch nicht entgehen. Die hier (selten gewordenen) heimischen Tierarten konnten wir alle sehen: Viele Wasserschweine, Hirsche, Kaimane und unz\u00e4hlige Vogelarten. Es gef\u00e4llt uns extrem gut hier!<\/p>\n<p>Di, 10.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Trotz Aussicht auf Regen nehmen wir die (bei N\u00e4sse unpassierbare) k\u00fcrzere Route nach Ap\u00f3stoles unter die R\u00e4der. Die Strecke ist eine echte Schlammschlacht und am Ende sehen unsere Autos farblich der Erde sehr \u00e4hnlich. Beat und ich w\u00e4ren auch beinahe im nassen Graben gelandet, der Untergrund ist wirklich Schmierseife. Auf dem Camping in Ap\u00f3stoles m\u00fcssen wir schnellstens eine Handreinigung vornehmen, ehe der ganze Schlamm \u00fcberall zu Beton wird. Es war ein sehr anstrengender Tag und wir fallen v\u00f6llig k.o. ins Bett.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7100100.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7100100-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Der Dreck muss weg...\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-461\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7100100-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P7100100.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Di, 03.07.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Als Erstes bemerken wir am (eiskalten) Morgen, dass unsere R\u00fcckfahrkamera offensichtlich noch auf dem Schiff geklaut wurde \u2013 nichts zu machen, ausser \u00e4rgern und bei n\u00e4chster Gelegenheit der Versicherung melden. Aufbruch in die Innenstadt von Buenos Aires. Das Wetter ist wundersch\u00f6n und wir laufen \u2013 nach langen 5 faulen Schiffswochen \u2013 uns einen&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-217","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=217"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":699,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/217\/revisions\/699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}