{"id":214,"date":"2012-07-15T15:11:23","date_gmt":"2012-07-15T15:11:23","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=214"},"modified":"2022-01-18T21:42:30","modified_gmt":"2022-01-18T21:42:30","slug":"die-schiffsreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=214","title":{"rendered":"29.5. bis 2.7.2012 \/ Die Schiffsreise"},"content":{"rendered":"<p>Di, 29.5.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kurz nach 09:00 fahren wir zum Unikai\/Schuppen 48. Nach nur kurzer Wartezeit d\u00fcrfen wir mit unseren Autos aufs Schiff und die Kabinen beziehen. Es gibt sogar schon Lunch f\u00fcr uns. Inzwischen sind weitere Mitreisende dabei: Meinrad, der Dauercamper (der Sprache nach ein Ur-Bayer) und Lula, heute wohnhaft in Uruguay<\/p>\n<p>Mi, 30.5.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kurz vor Mitternacht laufen wir bereits im Hafen von Antwerpen ein. Der Weg f\u00fchrt durch unz\u00e4hlige Meeresarme und am Ende durch eine Schleuse. Aufgeregt rennen wir von einem Ende des Schiffs zum anderen, um die hochgezogenen Br\u00fccken und die \u00fcbrigen \u201ekleinen\u201c Schiffe zu sehen, die mit uns die Schleusendurchfahrt teilen. Das Ende kriegen wir nicht mehr mit, das Schlafbed\u00fcrfnis ist st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Do, 31.5.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei sch\u00f6nem aber k\u00fchlem Wetter werden unz\u00e4hlige Neuwagen, Schrottautos f\u00fcr Afrika und Container geladen. Der Landgang ist fehlgeschlagen, da kein Taxi verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Fr, 01.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es regnet und ist merklich k\u00fchler. Wegen eines technischen Defekts bleiben wir leider noch bis Sonntag hier stehen.<\/p>\n<p>Sa, 02.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zusammen mit Wolfgang und Christine unternehmen wir einen Landgang in ein kleines Dorf ca. 5km von hier. Es gibt einen Spar, der auch Bier, Wein und Whisky f\u00fchrt. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es einen Umtrunk in einem Restaurant, ehe wir zur\u00fcck aufs Schiff m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So, 03.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir verlassen Antwerpen bei str\u00f6mendem Regen noch vor Mitternacht.<\/p>\n<p>Mo, 04.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bereits um 22:00 erreichen wir eine Schleuse zur Grimaldi-Anlegestelle in Le Havre<\/p>\n<p>Di, 05.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es werden unz\u00e4hlige weitere Autos aufs Schiff gefahren und an einer weiteren Anlegestelle auch Container be- und entladen. Hier steigen noch die letzten f\u00fcnf Mitreisenden aus Frankreich ein. Noch heute und bei Regen laufen wir aus in Richtung \u00c4rmelkanal.<\/p>\n<p>Mi, 06.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei ca. 6m hohen Wellen durchfahren wir den \u00c4rmelkanal. Das wird eine sehr unruhige Nacht. Gottlob sind wir alle seefest!<\/p>\n<p>Do, 07.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es ist ziemlich st\u00fcrmisch, kalt und regnerisch. Gegen Abend bessert sich das Wetter etwas und um 22:00 sind wir auf der H\u00f6he von Coru\u00f1a in Spanien.<\/p>\n<p>Fr, 08.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Temperatur ist hier schon eher nach unserem Geschmack, und auch das Meer beruhigt sich zusehends. Heute d\u00fcrfen wir die Br\u00fccke besichtigen. Leider wird es auch fr\u00fcher dunkel, bereits um 21:30 ist finsterste Nacht und wir sind auf der H\u00f6he von Casablanca in Marokko.<\/p>\n<p>Sa, 09.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei ruhiger See und angenehmen Temperaturen fahren wir heute bis auf H\u00f6he Agadir.<\/p>\n<p>So, 10.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei etwas aufgew\u00fchlter See aber warmem Wetter fahren wir entlang der K\u00fcste von West-Sahara. 1 Stunde Wartezeit wegen Maschinen-Ausfall\u2026<\/p>\n<p>Mo, 11.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei viel Dunst erreichen wir die K\u00fcste von Mauretanien. Bereits heute wird uns mitgeteilt, dass wir in Hafen von Dakar auf unsere Autos achten sollen.<\/p>\n<p>Di, 12.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir erreichen in den Morgenstunden Dakar, m\u00fcssen allerdings auf See warten, da ein anderes Grimaldi-Schiff die Anlegestelle besetzt.<\/p>\n<p>Mi, 13.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Um 10:00 fahren wir zu unserer Anlegestelle im Hafen von Dakar. Im Gegensatz zu Antwerpen und Le Havre ist alles sehr eng und wirkt ziemlich chaotisch. Aber wie alles in Afrika funktioniert es \u201eirgendwie\u201c. Viele Autos werden von Bord gefahren und unz\u00e4hlige Container werden wiederum ge- und entladen. F\u00fcr einen Landgang fehlen uns leider die Visa und f\u00fcr eine so kurze Zeit m\u00f6chten wir kein Geld daf\u00fcr ausgeben.<\/p>\n<p>Do, 14.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bereits morgens um 04:00h beginnen sie, die Schrottautos mit \u201eAnschiebehilfe\u201c vom obersten Deck mittels Kran aufs Festland zu bef\u00f6rdern. Wir sind froh, dass wir \u00fcberhaupt noch eine Zimmerdecke haben\u2026 Offensichtlich hat der Kapit\u00e4n genug von Afrika und punkt 12:00 fahren wir bereits aus Dakar raus.<\/p>\n<p>Fr, 15.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei sehr ruhiger See und sch\u00f6nstem Wetter geht\u2019s weiter s\u00fcdwestlich im S\u00fcdatlantik.<\/p>\n<p>Sa, 16.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Meer verh\u00e4lt sich gottlob weiterhin ruhig, abends um 22:30 zeigt unser GPS die N\/S-Koordinaten mit 0.00.00\u201c an, resp. Wir haben den \u00c4quator soeben \u00fcberschritten und befinden uns jetzt im S\u00fcdatlantik.<\/p>\n<p>So, 17.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ein weiterer ruhiger, ereignisloser Tag bei ruhiger See.<\/p>\n<p>Mo, 18.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Meer ist etwas aufgew\u00fchlt und es weht ein kr\u00e4ftiger Wind. Wir sind am Morgen noch ca. 400 km von der brasilianischen K\u00fcste (Receife) entfernt, bis Vit\u00f3ria sind es allerdings noch etwa 1\u2018200 km. Heute Nacht werden wir unsere Uhren um die letzte Stunde von insgesamt 5 Std. zur\u00fcckstellen.<\/p>\n<p>Di, 19.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Morgens befinden wir uns auf der H\u00f6he von Salvador, allerdings immer noch \u00fcber 400 km von der brasilianischen K\u00fcste entfernt. Andr\u00e9 Meier hat die ihm eigene Weise ein Mail geschrieben, wir sind ja froh um jede Abwechslung.<\/p>\n<p>Mi, 20.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Etwa um 10:00 haben wir erstmals das brasilianische Festland bei Vit\u00f3ria sehen k\u00f6nnen. Das Einlaufen ist extrem faszinierend: Unter einer hohen Autobr\u00fccke in einen engen Meeresarm, der ges\u00e4umt ist von Stadtteilen und Felsformationen. Wir schauen dem Treiben im Hafen zu und checken nachher einige Male, ob unser Auto noch unangetastet ist.<\/p>\n<p>Do, 21.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bis in die fr\u00fchen Morgenstunden (ca. 05:00) werden Autos unter grossem L\u00e4rm entladen. Eigentlich w\u00e4ren im Schiffsinneren max. 20khm zul\u00e4ssig, die donnern jedoch mit dem maximal m\u00f6glichen Tempo und mit quietschenden Reifen herum, als ob es nichts Sch\u00f6neres g\u00e4be. Um 13:30 verlassen wir bereits wieder Vit\u00f3ria.<\/p>\n<p>Fr, 22.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei einem unglaublichen Tropengewitter haben wir fr\u00fchmorgens Rio erreicht und als wir richtig aufwachen, hat das Schiff bereits angelegt. Erst nachdem sich die Wolken gelichtet haben, sind Zuckerhut und Corcovado zu erkennen. Nachmittags gehen wir zwei endlich mal wieder an Land. In der kurzen Zeit k\u00f6nnen wir ja nicht viel unternehmen, aber die zwei Caipiri\u00f1has mitten in Rio waren die besten unseres Lebens! Nach einem langen Fussmarsch und einer Shuttletaxi-Fahrt sind wir um 16:00 bereits wieder auf dem Schiff.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-220\" title=\"beri_0\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_0-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_0-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_0.jpg 417w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-221\" title=\"beri_1\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_1-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_1-224x300.jpg 224w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_1.jpg 417w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sa, 23.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Ausfahrt bei wundersch\u00f6nstem Wetter ist spektakul\u00e4r. Corcovado, Zuckerhut und auch die Copacabana zeigen sich von der besten Seite. Die Fahrt weiter s\u00fcdw\u00e4rts wird immer ruppiger und die Temperaturen fallen zusehends. Irgendwann sp\u00e4tnachts erreichen wir Santos bei Sao Paolo.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-224\" title=\"beri_6\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/beri_6.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"167\" \/><\/a><\/p>\n<p>So, 24.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ein unglaublicher L\u00e4rm weckt uns fr\u00fchmorgens brutal auf. Gottlob k\u00f6nnen wir uns nochmals umdrehen und weiterschlafen. Da wird jeweils so eine 80 Tonnen-Ladung raus- und wieder reingefahren, was jeweils das ganze Schiff erzittern l\u00e4sst. Am Abend verlassen wir Santos, es ist um 17:30 bereits dunkel.<\/p>\n<p>Mo, 25.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei wundersch\u00f6nstem Wetter sind wir unterwegs nach Montevideo, es ist aber schon merklich k\u00fchler. Im Verlaufe des Tages wird nun auch das\u00a0 Wetter zusehends schlechter und der Wind frischt auf. Erst gegen Abend lichten sich die Wolken wieder etwas.<\/p>\n<p>Di, 26.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir sind immer noch unterwegs und erreichen sp\u00e4tnachts den Hafen von Montevideo.<\/p>\n<p>Mi, 27.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ein bitterkalter Wind weht uns morgens auf dem Schiffsdeck um die Ohren \u2013 ein erster Temperatur-Tiefpunkt auf dieser Reise. Die Wolkendecke lichtet sich zusehends und wir schauen uns am Nachmittag Montevideo an. Es gef\u00e4llt uns wirklich gut hier, auch das mit den Verkehrsrowdies h\u00e4lt sich in Grenzen.<\/p>\n<p>Do, 28.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bew\u00f6lkt! Nachmittags versuchen wir uns erstmals im Internetcaf\u00e9 auf dem Hafengel\u00e4nde. Endlich mal die Mailbox checken. Leider k\u00f6nnen wir unsere eigene Homepage nicht \u00f6ffnen, dieses Problem m\u00fcssen wir in Buenos Aires kl\u00e4ren. Daf\u00fcr kriegen wir die erste Skype-Verbindung mit Heiri! Am Nachmittag beginnt es tats\u00e4chlich zu regnen und wir kehren schnellstens zur\u00fcck aufs Schiff.<\/p>\n<p>Fr, 29.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Niemand sagt uns, wie\u2019s nun weitergeht. Die Offiziere scheinen uns tunlichst aus dem Weg zu gehen. Jedenfalls ist die Rampe am Morgen schon oben\u2026\u00a0 Gegen Abend verlassen wir den Hafen von Montevideo, nur um ein paar km s\u00fcd\u00f6stlich irgendwo im Meer rumzud\u00fcmpeln. Wir wissen nicht, wann genau wir nun Buenos Aires anfahren werden.<\/p>\n<p>Sa, 30.6.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir liegen weiterhin weit im Meer draussen vor Montevideo, immerhin kommt heute der Pilot von Buenos Aires an Bord \u2013 ein Lichtblick! Eine unserer Mitreisenden wird heute 60, was wir abends zu sechst (zu) ausgiebig feiern.<\/p>\n<p>So, 01.7.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Am Morgen d\u00fcmpeln wir nach wie vor rum, abends geht\u2019s dann endlich weiter. Sp\u00e4tabends teilt uns der Messmanmit, dass wir dann bitte anderntags am Morgen die Kabine r\u00e4umen sollen\u2026 Wir haben nach wie vor keine Info, ob und wann die uns rauslassen.<\/p>\n<p>Mo, 02.7.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Offensichtlich sind die franz\u00f6sischen Mitreisenden informiert, dass wir HEUTE rausd\u00fcrfen. Wir r\u00e4umen schnellstens die Kabine und packen alles ins Auto. Leider erst um 16:00 h m\u00fcssen wir uns f\u00fcr die Zollbeh\u00f6rden bereithalten. Diese tauchen jedoch erst auf unser heftigstes Nachfragen endlich auf \u2013 um 17:00 h. Pl\u00f6tzlich geht alles sehr schnell: Erst kriegen wir die P\u00e4sse, m\u00fcssen alle gemeinsam vom Schiff runterfahren, dann draussen in einer Reihe aufstellen und hinter der Polizei herfahren \u2013 raus aus dem Hafengel\u00e4nde. Ohne weitere Kontrollen und vor allen Dingen ohne Autoversicherung! Alle Infos, die wir hatten, waren f\u00fcr die Katz! Gottlob hat Wolfgang von Deutschland bereits etwas organisiert und Lula verhandelt telefonisch f\u00fcr uns die Versicherungen aus. Wir finden einen Parkplatz in einer ruhigen Gegend und die M\u00e4nner begeben sich eilends per Taxi zur Versicherungsagentur. Wolfgang erh\u00e4lt seine Unterlagen sofort, wir anderen m\u00fcssen allerdings noch 2 Tage warten.\u00a0 Es bleibt uns nichts Anderes \u00fcbrig, als hier am Strassenrand zu \u00fcbernachten. Unsere beiden Handys sind ausgestiegen und so k\u00f6nnen wir auch unseren Kontakt hier &#8211; Jorge Sicilia \u2013 nicht mehr erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Di, 29.5.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kurz nach 09:00 fahren wir zum Unikai\/Schuppen 48. Nach nur kurzer Wartezeit d\u00fcrfen wir mit unseren Autos aufs Schiff und die Kabinen beziehen. Es gibt sogar schon Lunch f\u00fcr uns. Inzwischen sind weitere Mitreisende dabei: Meinrad, der Dauercamper (der Sprache nach ein Ur-Bayer) und Lula, heute wohnhaft in Uruguay Mi, 30.5.12\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kurz vor&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-214","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=214"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1845,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/214\/revisions\/1845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}