{"id":1680,"date":"2014-08-08T13:35:33","date_gmt":"2014-08-08T13:35:33","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1680"},"modified":"2014-08-08T13:39:27","modified_gmt":"2014-08-08T13:39:27","slug":"17-juli-bis-8-august-2014-von-windhoek-pension-uhland-bis-livingstone-sambia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1680","title":{"rendered":"17. Juli bis 8. August 2014  \/ Von Windhoek (Pension Uhland) bis Livingstone, Sambia"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC07650.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC07650-150x150.jpg\" title=\"Begr\u00fcssung am Flughafen Windhoek\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1681\" \/><\/a>Unsere Freunde sind da! Selbstverst\u00e4ndlich begr\u00fcssen wir die etwas ersch\u00f6pften Madeleine und Urs sowie Roswitha und Koni am Flughafen von Windhoek, nachdem wir f\u00fcr uns alle einen Riesen-Einkauf get\u00e4tigt haben. Wie immer dauert die \u00dcbernahme ihrer Mietwagen \u201eetwas\u201c l\u00e4nger, und als sie endlich in der Pension Uhland eintreffen ist es schon fast dunkel. Zur Feier des Tages gehen wir ins bekannte Joe\u2019s Bierhaus essen. Da steht am Eingang: Our Housewine: J\u00e4germeister!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC07652.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC07652-150x150.jpg\" title=\"Unterwegs zum Roy&#039;s Restcamp\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1683\" \/><\/a>Der erste gemeinsame Streckenabschnitt \u2013 516 km \u2013 f\u00fchrt uns ins Roy\u2019s Camp n\u00f6rdlich der Ortschaft Grootfontein. Viele Kilometer, aber immerhin durch abwechslungsreiche Landschaften. Zweiter Tag: 415km bis Popa Falls, dritter Tag \u00fcber 300km durch den Caprivi Streifen nach Katima Mulilo\u2013 immer eint\u00f6niger und flacher wird die Gegend. Auch Elefanten, welche hier ohne Einschr\u00e4nkungen zwischen Angola und Botswana wandern k\u00f6nnen, lassen sich nicht blicken. Heiss ist es hier oben \u2013 wir hoffen auf weniger kalte N\u00e4chte! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7200002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7200002-300x225.jpg\" title=\"Sonnenuntergang am Zambezi River\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1684\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7200002-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7200002.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Obwohl Sonntag ist, k\u00f6nnen wir bei Pick\u2019n Pay noch schnell was einkaufen. Ein einziger unachtsamer Moment von Koni \u2013 schon ist sein Rucksack mit dem gesamten Autopapieren, US$ und Ladekabeln weg. Innerhalb von Sekunden aus dem Auto gestohlen! Erst mal kr\u00e4ftig \u00e4rgern, was nat\u00fcrlich nichts bringt Wenigstens ist der Campingplatz der Zambezi River Lodge wirklich wundersch\u00f6n, schon beinahe luxuri\u00f6s. Die ausserordentlich hilfsbereiten Mitarbeiter an der  Rezeption fahren mit zweien von uns zur Polizei und sorgen daf\u00fcr, dass Koni einen \u2013 lesbaren! \u2013 Polizeirapport kriegt und kontaktieren sofort den Autovermieter. Da die Menschen hier in Namibias Norden des Englischen nicht wirklich m\u00e4chtig sind, ist die Unterst\u00fctzung eines Einheimischen mehr als wertvoll! Koni soll am Montag mit dem Rapport zus\u00e4tzlich ein Ministerium aufsuchen und der Autovermieter wird die Ersatzpapiere am n\u00e4chsten Tag faxen. Wohl wissend, dass sich die Einreise nach Sambia am n\u00e4chsten Tag kaum in die Tat umsetzen l\u00e4sst, bleiben wir halt noch eine Nacht l\u00e4nger hier. Niemand ist nach dieser \u00f6den Fahrerei dar\u00fcber wirklich ungl\u00fccklich. <\/p>\n<p>Am 22. Juli reisen wir dann endlich nach Sambia ein. An der Grenze werden wir erst mal um Geld erleichtert: US$ 50.00 pro Person f\u00fcrs 30 Tage-Visum, 600 S\u00fcdafrikanische Rand Autoversicherung und 200 Sambische Kwacha Auto- und Strassenbenutzungsgeb\u00fchren. Selbstverst\u00e4ndlich ist der Bankomat leer und die Bank wechselt keine Namibia $. Trotzdem schaffen wir es, die Kwacha zusammenzukratzen, um bloss nicht bei einem der aufdringlichen Geldwechsler tauschen zu m\u00fcssen. Nach einer Stunde ist es dann geschafft!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7220015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7220015-150x150.jpg\" title=\"Piste von Sioma nach Sitoti\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1685\" \/><\/a>Die Strasse entlang des Zambezi Rivers bis Sioma ist geteert\u2026und endet an einem Schutthaufen vor einer noch zu bauenden Br\u00fccke. Aber immerhin steht schon mal eine riesige Tafel, woraus zu entnehmen ist, dass die Strasse dann mal nach Senanga f\u00fchren wird. Nach 70km Rumpelpiste erreichen wir den Ort Sitoti, wo soeben die F\u00e4hre den Geist aufgibt. Wohl oder \u00fcbel also 70km zur\u00fcck nach Sioma, um mit einer anderen F\u00e4hre \u00fcber den Zambezi zu gelangen. Auf der anderen Flussseite erwartet uns dann eine \u00dcberraschung: Eine nagelneue Teerstrasse \u2013 weder auf GPS noch auf Karten ersichtlich. Die Chinesen m\u00fcssen hier innert k\u00fcrzester Zeit diese Strasse gebaut haben. Endlich \u2013 kurz vor Einbruch der Dunkelheit und 333km \u2013 in Senanga! Eine schr\u00e4ge Wiese in der einzigen Lodge ist unsere erste \u00dcbernachtungsstelle in Sambia. <\/p>\n<p>Schlagl\u00f6cher, Lastwagenverkehr, immer wieder Ansiedlungen mit ungeheuren Speed Bumps entlang der Strecke sowie Menschen zu Fuss und per Fahrrad verhindern das Erreichen des n\u00e4chsten Tageszieles. Wir schaffen gerade mal 301km bis Kaoma, wo wir in der Ishambingas Kraal Lodge auf dem Gel\u00e4nde campen d\u00fcrfen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00268.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00268-300x168.jpg\" title=\"Mayukuyalu Camp, Kafue National Park\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1686\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00268-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00268-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00268.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Erstes Highlight ist der Kafue Nationalpark. Nach nur 143km Fahrt treffen wir im wundersch\u00f6nen Mayukuyaku Camp ein und geniessen den Nachmittag. Das Wasser hier stinkt nicht nach Rost, die Duschen sind warm und alles ist ausserordentlich gepflegt \u2013 welch eine Wohltat! Der Game Drive anderntags ist dann nicht soooo ergiebig wie gehofft, denn die Piste f\u00fchrt fast ausschliesslich durch dichten Mopanewald. Immerhin einige Rappenantilopen und Flusspferde k\u00f6nnen wir ausmachen. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250037.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250037-300x225.jpg\" title=\"Rappen-Antilope, Kafue NP\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1687\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250037-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250037.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250042.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7250042-150x150.jpg\" title=\"Flusspferd im Kafue River\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1688\" \/><\/a>Viel Elefanten-Dung liegt rum, doch leider l\u00e4sst sich kein grauer Riese blicken. Was jedoch im \u00dcberfluss vorhanden ist, sind Tse-Tse Fliegen. Deren Stiche sind schmerzhaft und hinterlassen bei Madeleine und mir n\u00e4ssende Wunden. Einzig die cortisonhaltige Salbe von Roswitha hilft, und innert drei Tagen wird es merklich besser.<\/p>\n<p>Nach weiteren 315km erreichen wir den Ort Kabwe \u2013 ohne jegliche Campingm\u00f6glichkeit. Eine ganz \u00fcble Piste bis Landless Corner kostet uns einen Stossd\u00e4mpfer-Gummi, was wir erst mal notd\u00fcrftig flicken lassen m\u00fcssen. Wir haben keine andere Wahl, als im Wilson Guest House eine Nacht zu verbringen. Es gibt extrem viele Polizeikontrollen in diesem Land. Normalerweise werden wir durchgewinkt, lediglich bei Kabwe treffen wir auf eine korrupte Bande, bestehend aus Milit\u00e4r und Polizei. Die F\u00fchrerscheine von Koni und Urs sowie unser Carnet de Passage werden von einer fetten Polizistin abgenommen und dem Obergangster \u00fcbergeben, welcher in einer H\u00fctte hinter einem riesigen, schmutzigen Schreibtisch thront. Unser Carnet wirft er neben sich auf den Boden und die F\u00fchrerausweise in ein Ablagek\u00f6rbchen, dann fordert er von uns 600 Kwacha pro Person (ca. Fr. 100), wobei er das selbstverst\u00e4ndlich nicht begr\u00fcnden kann. Erst mal sage ich, dass wir nicht so viel Geld haben, dann einigt sich Beat mit ihm auf 200 Kwacha f\u00fcr uns alle. F\u00fcr nichts nat\u00fcrlich immer noch zu viel\u2026 <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7270049.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7270049-150x150.jpg\" title=\"Fr\u00f6hliches Wild Camping bei den Nsalu Caves\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1690\" \/><\/a>Wieder haben wir gestern das gesteckte Tagesziel nicht erreicht und fahren dann los, so lange es geht. Nach 383km sollte gem\u00e4ss Karte bei den Nsalu Caves (H\u00f6hlen mit Felszeichnungen, welche von Volltrotteln fas vollst\u00e4ndig \u00fcberschmiert wurden) ein Campingplatz bestehen. Es bleibt beim \u201esollte\u201c! Weit genug weg von Ansiedlungen sind wir hier ja, da k\u00f6nnen wir \u201eWild Camping\u201c schon riskieren. Nachts kommen dann tats\u00e4chlich Menschen aus dem Wald und verschwinden im Busch \u2013 ohne jegliches Licht. Unglaublich!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7280052.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7280052-150x150.jpg\" title=\"Unterwegs in den North Luangwa NP\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1691\" \/><\/a>Im Ort Mpika lassen wir unseren Stossd\u00e4mpfer-Gummi professionell ersetzen, denn in den n\u00e4chsten Tagen werden wir ausschliesslich auf Pisten fahren. Die Fahrt ins Luangwa-Tal ist landschaftlich mal was Anderes und die Piste nicht \u00fcbel. Nach 264km stehen wir am Eingang zum North Luangwa National Park und nur dank Intervention von Madeleine und Beat kriegen wir das Chikolongo Camp angeboten, welches \u00fcber rudiment\u00e4re sanit\u00e4re Anlagen verf\u00fcgt. Der Attendant macht auf einem Feuer vor seiner H\u00fctte heisses Wasser f\u00fcr unsere Duschen. Nach den letzten Tagen wahrlich dringend! Und immerhin gibt es eine Toilette, wenn auch mit manueller Sp\u00fclung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00281.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00281-300x168.jpg\" title=\"Ponton \u00fcber den Luangwa River\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1692\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00281-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00281-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00281.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der n\u00e4chste Tag wird dann echt abenteuerlich. Erst mal runter zum Luangwa River. Hier erwartet uns Tiefsand und ein wackliger, handbetriebener Ponton, mit welchem alle drei Wagen innert einer Stunde das andere Flussufer erreichen. Etwa 30 Flusspferde machen ordentlich Krach \u2013 also reinfallen sollte man hier nicht! Wir Frauen m\u00fcssen \u00fcbrigens auf einem schmalen Brett draussen neben den Autos stehen. Ein einzelner Mann zieht die \u201eF\u00e4hre\u201c mit einem Holzpflock \u00fcber ein Stahlseil r\u00fcber \u2013 strong man!<br \/>\nEs folgt eine anstrengende, kurvige Piste \u2013 immer um B\u00e4ume rum! Kurz vor Zokwe dann das Dessert: Ein entgegenkommender Lastwagen steckt im fast trockenen Flussbett fest \u2013 kein Wunder bei Null Profil auf den Reifen! Die Piste ist eng und rundum brennen Feuer von den vielen Brandrodungen \u2013 kein Durchkommen f\u00fcr uns. Nur wir zwei haben Sandbleche dabei, die k\u00f6nnten wir dann allerdings entsorgen. Nach mehreren vergeblichen Befreiungsversuchen der Einheimischen fasst sich Beat ein Herz und f\u00e4hrt den Land Rover vor den LKW. Abschleppgurt festmachen und los. Fast m\u00fchelos zieht unser Landy den LKW das steile Flussufer hoch. Nach \u00fcber einer Stunde k\u00f6nnen wir weiter und treffen bei D\u00e4mmerung am Eingang zum Nsefu Sektor ein. Leider zieht sich die Zettel-Prozedur auch noch in die L\u00e4nge, und bis wir dann auf dem Campsite der Luangwa Wilderness Lodge fahren \u2013 nach nur 190 Tageskilometern -, ist es bereits dunkel. Erw\u00e4hnen wollen wir aber, dass die Mitarbeiter der Lodge unverz\u00fcglich heisses Wasser aufbereiten und die Toiletten kontrollieren. Alles tiptop! Einzig Hippos sind zu h\u00f6ren, sehr nah und laut. Wir haben nat\u00fcrlich keine Ahnung wie es hier aussieht.<br \/>\nMorgens stehen wir gespannt fr\u00fch auf und freuen uns ungemein ob der sch\u00f6nen Landschaft. Der Fluss ist hier sehr breit und die Flusspferde ungemein zahlreich. Gottlob ist das Campsite-Ufer zu steil, die Hippos k\u00f6nnen hier kaum an Land und bevorzugen die flachen Sandb\u00e4nke weiter draussen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7300074.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7300074-150x150.jpg\" title=\"Mfuwe, Wildlife Camp\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1693\" \/><\/a>Nach lockeren 113km erreichen wir am 30. Juli den kleinen Ort Mfuwe, wo wir uns im Tankstellenshop \u00fcberraschend gut mit Lebensmitteln, Bier und Wein eindecken k\u00f6nnen, ehe wir zum Wildlife Camp aufbrechen. Und hier gibt es wahrlich Wildlife! Viele Hippos im Luangwa River, immer mal wieder sind trinkende Antilopen zu sehen, und Elefanten erleben wir hier mindestens zweimal t\u00e4glich buchst\u00e4blich hautnah! Einziges \u00c4rgernis sind die frechen Affen. Autos immer geschlossen halten ist die Devise! Am zweiten Morgen h\u00f6ren wir die Kerle auf dem Dach rumlaufen und unsere Windschutzscheibe ist voll von Affenpisse und \u2013kacke. Nachdem wir sie einige Male mit Steinen bewerfen haben wir dann ein wenig Ruhe. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00314.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00314-150x150.jpg\" title=\"1. August im Wildlife Camp\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1698\" \/><\/a><br \/>\nHier bleiben wir drei N\u00e4chte und lassen uns im South Luangwa National Park rumfahren. Der Game Drive startet um 16:00 Uhr und dauert vier Stunden. Toll, was wir nachts alles zu sehen kriegen \u2013 Highlight ist ein Leopard, der vor einer Impala-Herde auf der Lauer liegt!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310077.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310077-150x150.jpg\" title=\"Elefanten hautnah im Wildlife Camp\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1695\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00297.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00297-150x150.jpg\" title=\"Game Drive im South Luangwa\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-1696\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310120.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310120-300x225.jpg\" title=\"Game Drive im South Luangwa\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1697\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310120-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P7310120.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00306.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00306-300x168.jpg\" title=\"Game Drive im South Luangwa\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1700\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00306-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00306-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSC00306.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8020150.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8020150-300x225.jpg\" title=\"Brandrodung in Sambia\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1701\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8020150-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8020150.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Vom Befahren der Petauke Road (Escarpment-Abfahrt!) wird dringend abgeraten. Nach den letzten Tagen haben wir auch wirklich keinen Bock mehr, noch heftiger durchgesch\u00fcttelt zu werden! Die 312km bis Petauke auf angenehmer Teerstrasse sind relativ schnell geschafft. Auf dem Campsite der Chimwemwe Lodge haben wir ungem\u00fctliche Nachbarn: Ein Volk afrikanischer Killerbienen! Wir stellen uns so weit weg wie m\u00f6glich vom Nest auf und haben unsere Ruhe!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8030152.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8030152-150x150.jpg\" title=\"Unterwegs nach Lusaka\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1702\" \/><\/a>Das n\u00e4chste Tagesziel \u2013 ein \u201eNo Name Camp\u201c \u2013 gibt es offensichtlich nicht mehr und ich schlage vor, einfach in Richtung Lusaka weiter zu fahren. Die ber\u00fcchtigte Leopard Hill Road er\u00fcbrigt sich somit ebenfalls. Auf dem Weg zu Sambias Hauptstadt gibt es tats\u00e4chlich keine Campingm\u00f6glichkeiten mehr, und der Platz innerhalb der Stadt geh\u00f6rt heute zu einem Golf-Hotel. Es bleibt nur, mitten durch Lusaka zu fahren, was einfacher ist als gedacht. Einzig auf die an Rotlichtern zwischen den Autos rumlungernden Typen muss man achten, die versuchen frech, Autot\u00fcren zu \u00f6ffnen. Einige km s\u00fcdlich treffen wir dann \u2013 nach \u201eungewollten\u201c 418km \u2013 auf dem Eureka Campsite ein. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040188.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040188-150x150.jpg\" title=\"Bootstrip auf dem Zambezi River\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1703\" \/><\/a>Daf\u00fcr liegen anderntags lediglich 134km vor uns. Nach einer sehr abwechslungs- und kurvenreichen Strecke \u00fcbers Gebirge stehen unsere Wagen bereits am fr\u00fchen Nachmittag auf dem wundersch\u00f6nen Platz der Zambezi Breezers Lodge beim Grenzort Chirundu. Ein Muss ist ein Bootstrip auf dem Zambezi River! Das andere Flussufer geh\u00f6rt bereits zu Zimbabwe und ist ein Schutzgebiet. Immer wieder sind im Schwemmland unglaublich riesige Elefanten zu sehen, ausserdem die unvermeidlichen Hippos, einige Krokodile und jede Menge verschiedener V\u00f6gel.<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040190.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040190-150x150.jpg\" title=\"Bootstrip auf dem Zambezi River\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1704\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040169.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040169-300x225.jpg\" title=\"Am Zambezi River\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1705\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040169-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040169.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040157.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040157-300x225.jpg\" title=\"Am Zambezi River\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1706\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040157-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040157.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040181.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040181-300x225.jpg\" title=\"Am Zambezi River\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1707\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040181-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8040181.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8050198.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8050198-150x150.jpg\" title=\"Typischer Kraal in der N\u00e4he von Monze\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1708\" \/><\/a>Eine sehr angenehme \u00dcberraschung ist nach weiteren 212km der Moorings Campsite beim Ort Monze. Sowas Gepflegtes und Sauberes sieht man als Camper in diesem Land nicht oft!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060211.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060211-225x300.jpg\" title=\"Victoria F\u00e4lle, Livingstone\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1709\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060211-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060211.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>6. August \u2013 nur noch 306km bis Livingstone bei den Victoria F\u00e4llen. Der Platz bei der Livingstone Safari Lodge ist dann \u2013 gelinde gesagt \u2013 renovierungsbed\u00fcrftig. Am Nachmittag besuchen wir die weltber\u00fchmten F\u00e4lle \u2013 diesmal nat\u00fcrlich auf sambischer Seite. Zauberhaft ist das Licht am sp\u00e4ten Nachmittag und die F\u00e4lle sind mehr als imposant. Wir sehen diese ja bereits zum dritten Mal \u2013 trotzdem immer wieder ein gewaltiger Anblick.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060216.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060216-225x300.jpg\" title=\"Urs und Madeleine\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1710\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060216-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060216.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060219.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060219-225x300.jpg\" title=\"Koni und Roswitha\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-1711\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060219-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060219.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgens dann m\u00fcssen wir uns bereits von unseren Reisegef\u00e4hrten verabschieden, denn sie fahren heue zur\u00fcck nach Namibia. Sch\u00f6n war\u2018s mit euch \u2013 vielen Dank daf\u00fcr! Ihr werdet uns sehr fehlen!<\/p>\n<p>Und wir beide suchen nach einer Internetverbindung und nisten uns f\u00fcr zwei N\u00e4chte im Jolly Boy\u2019s Camp ein. Reiseplanung f\u00fcr Zimbabwe, Reisebericht schreiben, Auto vom Staub befreien, W\u00e4sche waschen \u2013 es gibt viel zu tun!<\/p>\n<p><strong>Noch ein paar Worte zu Sambia<\/strong><br \/>\nAls Erstes bemerken wir die riesigen Fl\u00e4chen verbrannter Erde. \u00dcberall ist Rauch zu sehen und der Himmel erscheint oft gelblich. Hier wird haupts\u00e4chlich Brandrodung betrieben \u2013 und damit der Boden dauerhaft gesch\u00e4digt, weil in zu kurzen Zeitabst\u00e4nden wieder angebaut wird.<br \/>\nWeiter augenf\u00e4llig sind die unz\u00e4hligen lebhaften D\u00f6rfer und namenlosen Kraal-Siedlungen \u2013 alles entlang den Strassen und Pisten. Das eigentlich d\u00fcnn besiedelte Land wirkt auf Durchreisende beinahe \u00fcberbev\u00f6lkert. Bei fast jedem H\u00fcttchen existieren \u2013 zur Verkehrsberuhigung \u2013 hohe Speed Bumps oder es wurde einfach der Asphalt \u00fcber mehrere Meter zerst\u00f6rt. Das ganze Leben scheint sich an den Strassen abzuspielen, wobei das Hauptverkehrsmittel Fahrr\u00e4der sind \u2013 Millionen davon! Damit werden ganze Familien und schwerste, sperrige Lasten transportiert. Die Sambier leben zum gr\u00f6ssten Teil noch sehr traditionell und sind auch stolz darauf.<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060199.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P8060199-150x150.jpg\" title=\"Radfahrer in Sambia\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1712\" \/><\/a><br \/>\nMeist sind die Menschen freundlich und winken uns lachend zu. Angebettelt werden wir selten und haupts\u00e4chlich im Norden, daf\u00fcr aber richtig aggressiv. Kinder stehen sekundenschnell um die Autos, sobald wir mal anhalten m\u00fcssen. Beim w\u00fctendem \u201egive me\u201c endet auch schon der englische Wortschatz \u2013 zu Gespr\u00e4chen kommt es leider nur selten.<br \/>\nDie M\u00fctter sind jung \u2013 sehr jung! Kaum ein junges M\u00e4dchen ohne Baby am R\u00fccken. Daf\u00fcr treffen wir nur selten auf \u00e4ltere Menschen. Die Lebenserwartung liege in Sambia bei 36 Jahren, die Aids-Rate bei \u00fcber 20%. Aber immerhin existieren sehr viele Schulen \u2013 hoffen wir, dass die Bildung in die richtige Richtung zielt und dem Land was bringt!<br \/>\nNormale Autos sind ausserhalb von Lusaka nicht oft zu sehen, haupts\u00e4chlich sind es v\u00f6llig \u00fcberladene, riesige Lastwagen, welche dann auch h\u00e4ufig wegen Pannen liegenbleiben.<br \/>\nNach ein paar Tagen stellen wir fest, dass es ausserhalb der National Parks nirgends Tiere zu geben scheint. Keine Vogelstimmen, keine Antilopen \u2013 nichts! Irgendwie seltsam\u2026<br \/>\n\u00dcberall im Land gibt es katholische Missionen sowie irgendwelche Erweckungskirchen. Neuerdings ist auch der Islam auf dem Vormarsch, die Moscheen ragen schon von weitem aus der Buschlandschaft. Was uns aber nachdenklich stimmt, sind die unz\u00e4hligen Ableger der Zeugen Jehovas \u2013 \u00fcberall im Land! Diese einfachen Menschen hier sind wahrlich leicht zu beeinflussen!<br \/>\nSambia wird von China stark unterst\u00fctzt \u2013 jedenfalls was den Strassenbau betrifft. Augenf\u00e4llig sind Fabriken, Lastwagen und \u00dcberlandbusse mit chinesischen Schriftzeichen. Was sich China davon verspricht \u2013 keine Ahnung! Ausser Kupfer verf\u00fcgt das Land \u00fcber keine (bekannten) Bodensch\u00e4tze.<br \/>\nSambia l\u00e4sst bei uns gemischte Gef\u00fchle zur\u00fcck, und wir sind sehr gespannt, in welche Richtung die Entwicklung vorangeht. Eines ist sicher: Sambia zu bereisen ist kein Fall f\u00fcr Afrika-Anf\u00e4nger. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Freunde sind da! Selbstverst\u00e4ndlich begr\u00fcssen wir die etwas ersch\u00f6pften Madeleine und Urs sowie Roswitha und Koni am Flughafen von Windhoek, nachdem wir f\u00fcr uns alle einen Riesen-Einkauf get\u00e4tigt haben. Wie immer dauert die \u00dcbernahme ihrer Mietwagen \u201eetwas\u201c l\u00e4nger, und als sie endlich in der Pension Uhland eintreffen ist es schon fast dunkel. 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