{"id":1653,"date":"2014-07-16T17:49:24","date_gmt":"2014-07-16T17:49:24","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1653"},"modified":"2014-07-16T17:49:24","modified_gmt":"2014-07-16T17:49:24","slug":"1-bis-16-juli-2014-von-keetmanshoop-bis-windhoek-trans-kalahari-inn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1653","title":{"rendered":"1. bis 16. Juli 2014  \/ Von Keetmanshoop bis Windhoek (Trans Kalahari Inn)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07492.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07492-150x150.jpg\" title=\"Welcome to Namibia!\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1654\" \/><\/a>Leider wurde aus der geplanten Woche im Kgalagadi National Park nichts (keine Chance ohne Vorausbuchung), so dass wir bereits am 1. Juli \u00fcber Rietfontein nach Namibia einreisen. Die Beamten sowohl auf s\u00fcdafrikanischer wie auch auf namibischer Seite wissen mit unserem Carnet de Passage nichts anzufangen. Beat muss jedem erst mal erkl\u00e4ren, welches Papier er behalten soll und wo der Stempel anzubringen ist. Das kann ja heiter werden\u2026 Die Strassenbenutzungsgeb\u00fchren m\u00fcssen wir \u2013 warum auch immer \u2013 im n\u00e4chsten Dorf entrichten. Aber eigentlich geht alles recht schnell \u00fcber die B\u00fchne. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07495.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07495-150x150.jpg\" title=\"Unterwegs nach Keetmanshoop\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1655\" \/><\/a>Genau beim Schlagbaum beginnt auch die f\u00fcr Namibia so typische Schotterpiste, \u00fcber welche wir dann mit 100 Sachen (zu schnell nat\u00fcrlich) dahinrauschen \u2013 es ist fast wie fliegen. Die Farmgeb\u00e4ude liegen hier unendlich viel weiter auseinander, und schon bald sind die ersten K\u00f6cherb\u00e4ume und in der Ferne Gebirgsz\u00fcge zu sehen. Und \u2013 ooops \u2013 gerade noch erinnert: Namibia hat Minus 1 Std. zu S\u00fcdafrika!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00171.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00171-150x150.jpg\" title=\"Central Lodge in Keetmanshoop\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1656\" \/><\/a>Am Nachmittag checken wir f\u00fcr zwei N\u00e4chte in der Central Lodge in Keetmanshoop ein, denn wir wollen uns heute unbedingt das Fussballspiel Schweiz \u2013 Argentinien anschauen. Abgesehen davon ben\u00f6tigen wir dringend einen W\u00e4sche-Service und Internet. Die Schweizer spielen wirklich sehr gut und verlieren leider trotzdem mit 0:1 \u2013 die Fan-Shirts verschwinden im Schr\u00e4nklein! Anderntags dann Reisebericht schreiben, Fotos hochladen und das Auto mit den frisch gewaschenen Sachen wieder einrichten.<\/p>\n<p>Nur gerade 40km nord\u00f6stlich liegt das Mesosaurus Camp, welches uns sehr interessiert. Der Farmer hat sich bei Universit\u00e4ten kundig gemacht und weiss einiges \u00fcber diese uralten Fossilien zu berichten, welche haufenweise auf seinem Land rumliegen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Mesosaurus_BW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Mesosaurus_BW-300x226.jpg\" title=\"Mesosaurus\" width=\"300\" height=\"226\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1657\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Mesosaurus_BW-300x226.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Mesosaurus_BW.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Mesosaurus lebte vor 290 bis 270 Mio. Jahren in einem Binnenmeer, welches sich von Afrika bis S\u00fcdamerika erstreckte, im Ur-Kontinent Gondwana. Dass in S\u00fcdamerika exakt die gleichen Fossilien gefunden wurden, beweist die Theorie vom Auseinanderdriften der Kontinente. Das Reptil wurde zwischen 40 und 100cm lang und stand damals an der Spitze der Nahrungskette \u2013 weit vor dem Auftauchen der Dinosaurier.<br \/>\n<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07504.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07504-300x168.jpg\" title=\"Mesosaurus-Fossilienfunde\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1658\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07504-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07504-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07504.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf dem riesigen Farmgel\u00e4nde stehen ausserdem etwa 5\u2018000 K\u00f6cherb\u00e4ume (eigentliche Baum-Aloen), welche gerade jetzt herrliche Bl\u00fcten tragen. Die Buschleute fertigen aus den hohlen \u00c4sten K\u00f6cher f\u00fcr ihr Pfeile, daher der Name der Pflanze. Auch eine Menge mit W\u00fcstenlack \u00fcberzogenes Doloritgestein liegt hier rum \u2013 Hinterlassenschaft eines Schlammvulkans, der m\u00e4chtig gespuckt haben muss. Dass es hier auch Gr\u00e4ber deutscher Schutztruppen-Soldaten gibt, ist eher zuf\u00e4llig. Diese wurden n\u00e4mlich jeweils genau an der Stelle beerdigt, wo sie gefallen sind.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00183.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00183-150x150.jpg\" title=\"K\u00f6cherbaum oder Quivertree\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1659\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07511.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07511-150x150.jpg\" title=\"Bl\u00fcte des K\u00f6cherbaums\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-1660\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07516.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07516-150x150.jpg\" title=\"Inmitten von Doloritgestein\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1661\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07522.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07522-300x168.jpg\" title=\"Im Red Dune Camp\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1662\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07522-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07522-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07522.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Anderntags wieder einige km Schotterpiste bis zum Red Dune Camp. Der findige Chef der Farm \u201eTraanendal\u201c bietet Campingpl\u00e4tze auf einer roten Sandd\u00fcne mitten in der Kalahari an. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen! Luft aus den Reifen und rauf auf die D\u00fcne. Weite, Stille und Unber\u00fchrtheit der Landschaft sind einfach atemberaubend. Einen weiteren Tag wollen wir auf dem Farmgel\u00e4nde auf einem Rasenpl\u00e4tzchen verbringen. Unter anderem kann man hier auch leckeres Kudu- und Springbockfleisch sehr g\u00fcnstig erstehen.<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07543.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07543-150x150.jpg\" title=\"Sunset on the Red Dune\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1663\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00193.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00193-150x150.jpg\" title=\"Happyyyy!\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1664\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgens vor der Weiterfahrt dann -3C\u00b0, s\u00e4mtliches Wasser ist gefroren! Einzig aus einem Bohrloch kriegen wir einen K\u00fcbel voll, immerhin! Der Farmer besitzt einen sehr starken Kompressor, um unsere Reifen wieder aufzupumpen. Mit etwas Versp\u00e4tung geht\u2019s dann weiter. <\/p>\n<p>Die Landschaft im S\u00fcdosten Namibias ist etwas eint\u00f6nig: Flache Halbw\u00fcste, Rinder- und Schafzucht. Die Farmen im S\u00fcden sind mit 10\u2018000 bis 15\u2018000 ha ausgesteckt, bei so wenig Regen (30mm\/Jahr) ist das auch n\u00f6tig. In Marienthal k\u00f6nnen wir kurz vor Mittag noch einkaufen \u2013 Alkoholisches wird allerdings am Sonntag nicht verkauft. Da sind sie knallhart. Am Nachmittag erreichen wir den kleinen, staubigen Ort Maltah\u00f6he. Ein Campingplatz ist geschlossen, auf dem Camp der Oa Hera Backpackers sind wir die einzigen G\u00e4ste. Abends wird es bitterkalt, und wir sind sehr froh, dass der Besitzer f\u00fcr uns etwas Warmes kocht. Heute sind wir um unsere kleine Standheizung extrem froh! Auch morgens lassen wir etwas warme Luft in die Kabine str\u00f6men, damit das Aufstehen dann bei 5C\u00b0 etwas ertr\u00e4glicher wird. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00208.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00208-300x168.jpg\" title=\"Camp Hauchabfontein mit Hausberg!\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1665\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00208-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00208-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00208.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Mit triefenden Nasen los in Flusstal des Tsauchab River zum Camp Hauchabfontein. Der Fluss zeigt sich auf dem Gel\u00e4nde kurz an der Oberfl\u00e4che, wo offenbar ganzj\u00e4hrig ein paar Pools \u00fcbrig bleiben. Aber Baden hier \u2013 da sind wir zu wenig hartgesotten, obwohl es heute angenehm warm ist! Das Camp ist aber traumhaft sch\u00f6n mit weit auseinander angelegten Pl\u00e4tzen. Abends wird der Weg zu den Waschr\u00e4umen mit Kerzen beleuchtet und auch Holz steht zur freien Verf\u00fcgung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07574.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07574-150x150.jpg\" title=\"W\u00fcsten-Kohlrabi\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1667\" \/><\/a>Morgens um 07:30 holt uns die Farmerin Irmi Foerster mit ihrem Auto ab, um uns etwas \u00fcber die unglaublich vielen, widerstandsf\u00e4higen Pflanzen sowie ihren ganz privaten K\u00f6cherbaumwald zu erz\u00e4hlen.<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00218.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00218-150x150.jpg\" title=\"Besucher auf dem Campingplatz\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-1668\" \/><\/a>  <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07585.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07585-150x150.jpg\" title=\"Balsam-Baum oder Myrrhe\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1669\" \/><\/a>Auch wenn wir schon oft in Namibia waren \u2013 alles wussten wir denn doch nicht. Neben Leopardenspuren erblicken wir in der Ferne dann ein paar seltene Bergzebras. Es weht ein schneidend kalter Wind und wir sitzen zwei Stunden auf dem offenen Pick Up. Zur\u00fcck im Camp erst mal heissen Tee und eine Menge Papiertaschent\u00fccher!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00231.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00231-300x168.jpg\" title=\"Leopard &quot;Lisa&quot;\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1670\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00231-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00231-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00231.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Weiterfahrt zum Camp &#038; Lodge Hammerstein dauert nur kurz, bereits um die Mittagszeit treffen wir ein. Hier laufen zutrauliche Springb\u00f6cke auf dem Gel\u00e4nde rum. Einem davon mussten die H\u00f6rner abges\u00e4gt werden, da er gerne Touristen rammt \u2013 was ich dann auch zu sp\u00fcren bekomme. Gleich hinter dem Camp verl\u00e4uft ein Zaun, an welchem sich ein liebesbed\u00fcrftiger Oryx die H\u00f6rner reibt. Aber es wurde uns eingesch\u00e4rft:  Nicht streicheln! Ausserdem gibt es hier grosse Gehege mit Raubkatzen. Beim Leopardenweibchen bleibt man ausserhalb des Zauns, die W\u00fcstenluchse und Geparde d\u00fcrfen wir aber unter Begleitung aus der N\u00e4he betrachten. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00229.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00229-150x150.jpg\" title=\"W\u00fcstenluchs oder Caracal\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1671\" \/><\/a>Vor allem die Geparde lassen sich \u00fcberhaupt nicht beirren und liegend laut schnurrend vor unseren F\u00fcssen. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07605.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07605-150x150.jpg\" title=\"Gepard\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1672\" \/><\/a>Ber\u00fchren ist leider aber auch hier nicht erlaubt. Auf Hammerstein lassen wir uns mal am reichlichen Buffet verw\u00f6hnen, benutzen die Liegest\u00fchle am (eiskalten) Pool und melden uns mal wieder zuhause. Insgesamt also zwei richtige Ferientage \u2013 muss auch mal sein!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07620.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07620-300x168.jpg\" title=\"Aussicht vom Auto auf den Namib Naukluft Park\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1673\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07620-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07620-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07620.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00dcber Solitaire \u2013 nur Lodge, Tankstelle und B\u00e4ckerei \u2013 fahren wir dann weiter \u00fcber den \u201ePass der P\u00e4sse\u201c in Namibia: Spreetshoogte. Klar gibt es noch steilere P\u00e4sse (und leider wurde dieser inzwischen PW-tauglich gemacht), aber die Aussicht von hier oben auf den Namib Naukluft Park ist atemberaubend! Etwa 10km unterhalb der Passh\u00f6he bleiben wir auf dem winzigen Camp Spreetshoogte, sitzen nur da, bewundern die herrliche Landschaft und geniessen die absolute Stille. Sogar heiss duschen kann man hier \u2013 unglaublich!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07627-300x168.jpg\" title=\"Lake Oanob bei Rehoboth\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1674\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07627-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07627-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07627.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Stadt Rehoboth liegt etwas s\u00fcdlich von Windhoek, und in der N\u00e4he gibt\u2019s ein Naherholungsgebiet mit Campingm\u00f6glichkeit am Stausee Lake Oanob. Hier verbringen wir nochmals zwei Tage \u2013 auch, um uns im Restaurant das Finalspiel Deutschland gegen Argentinien anzuschauen. Aber auch ein neuer Reisebericht ist bald f\u00e4llig, und unsere Buchhaltung bedarf der Nachf\u00fchrung. Auch wenn wir gerne an sch\u00f6nen Pl\u00e4tzen \u00fcbernachten und daf\u00fcr auch bezahlen (wildes Campieren ist in Afrika nicht empfehlenswert), uns ab und zu ein Restaurant-Essen g\u00f6nnen und einiges unternehmen, haben wir wirklich nicht viel Geld verbraucht \u2013 das ist doch mal was sehr Erfreuliches!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00252-300x168.jpg\" title=\"Leopard &quot;Teddy&quot; auf D\u00fcsternbrook\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1676\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00252-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00252-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00252.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Einige km n\u00f6rdlich von Windhoek liegt D\u00fcrsternbrook, die \u00e4lteste G\u00e4stefarm Namibias. Die letzten 18km Piste haben\u2019s in sich! Wir als Schweizer staunen immer wieder, wie abgelegen und oft schwierig erreichbar diese Unterk\u00fcnfte sind. Es bleiben gerade mal ein paar Minuten, um endlich etwas zu essen, ehe wir uns in ein Leoparden-Gehege fahren lassen. Es handelt sich hier um ein M\u00e4nnchen, ein unwahrscheinlich sch\u00f6nes und muskul\u00f6ses Tier. Gottlob hat der Fahrer eine Menge Fleisch dabei, so ist \u201eTeddy\u201c \u2013 so sein Name \u2013 meist abgelenkt. Wenn er sich aufrichtet und mit seinen riesigen Pranken das Futter auff\u00e4ngt oder sich duckt und uns mustert, wird einem schon etwas bange. Dagegen wirken im anderen Gehege die vier Geparde wie zu gross geratene Hauskatzen. Nat\u00fcrlich sind sie sehr wild, jaulen, fauchen und streiten sich um jeden Happen. Nicht wirklich zahm, aber wir f\u00fchlen uns nicht bedroht. Dass all diese herrlichen Katzen nur wegen ihrer Felle an den Rand der Ausrottung getrieben wurden, stimmt uns sehr traurig. Wie kurzsichtig doch Menschen sein k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Der Campground liegt herrlich einsam an einem Fluss und rund 10 Gehminuten von der Lodge entfernt. Ein unbeschreiblicher Sternenhimmel mit der gut sichtbaren Milchstrasse, der Vollmond und unser kleines Holzfeuer \u2013 so kann Gl\u00fcck aussehen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07649.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploadstitle\/2014\/07\/DSC07649-150x150.jpg\" title=\"Putztag auf Camp Trans Kalahari Inn\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1677\" \/><\/a>Am n\u00e4chsten Tag mieten wir in Windhoek schon mal den Potje (ein Gusseisentopf, der direkt aufs Feuer gestellt werden kann). Die letzte Station vor dem Eintreffen unserer Reisekameraden ist der Campingplatz der Trans Kalahari Inn-Lodge. Hier werden wir auch vor unserer Heimreise im Oktober das Auto stehen lassen. Waschen, das Auto-Innere gr\u00fcndlich vom Staub befreien, Trink- und Brauchwassertanks f\u00fcllen \u2013 der Tag geht rum wie nix. Morgen werden unsere Freunde ankommen, und wir wollen vorher noch f\u00fcr alle drei Wagen einkaufen sowie sie nat\u00fcrlich mit einer \u00dcberraschung am Flughafen empfangen. Ab morgen geht die Reise also f\u00fcr \u00fcber drei Wochen zu sechst weiter und wird uns in ein weiteres afrikanisches Land f\u00fchren. Mehr dazu dann im n\u00e4chsten Bericht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider wurde aus der geplanten Woche im Kgalagadi National Park nichts (keine Chance ohne Vorausbuchung), so dass wir bereits am 1. Juli \u00fcber Rietfontein nach Namibia einreisen. Die Beamten sowohl auf s\u00fcdafrikanischer wie auch auf namibischer Seite wissen mit unserem Carnet de Passage nichts anzufangen. Beat muss jedem erst mal erkl\u00e4ren, welches Papier er behalten&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1653"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1678,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1653\/revisions\/1678"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}