{"id":1623,"date":"2014-07-02T13:17:36","date_gmt":"2014-07-02T13:17:36","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1623"},"modified":"2014-07-02T13:17:36","modified_gmt":"2014-07-02T13:17:36","slug":"20-bis-30-juni-2014-von-den-cango-caves-bis-zum-kgalagadi-transfrontier-national-park","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1623","title":{"rendered":"20. bis 30. Juni 2014  \/ Von den Cango Caves bis zum Kgalagadi Transfrontier National Park"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07269.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07269-150x150.jpg\" title=\"In den Cango Caves\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1626\" \/><\/a>F\u00fcr kurze Zeit verlassen wir heute die Garden Route, um weiter n\u00f6rdlich die Cango Caves zu besuchen. Es handelt sich um Kalksteinh\u00f6hlen gewaltigen Ausmasses. Der Eingang wurde bereits 1780 entdeckt und bis 1975 wurden zwei weitere \u201eKammern\u201c gefunden. Die letzte und gr\u00f6sste hat ein Ausmass von drei Sportpl\u00e4tzen und ist \u00fcber 80m hoch. Inmitten von Sinterterrassen sowie riesige Stalagmiten und Stalaktiten, welche teilweise 1,5 Mio. Jahre alt sind, kommen wir uns ganz unbedeutend vor. Drinnen herrscht eine konstante Temperatur von 18C\u00b0, was den zweist\u00fcndigen Aufenthalt recht angenehm macht. Rein darf man leider nur gef\u00fchrt, da viele Gesteinsformationen \u2013 gut ersichtlich &#8211; zwecks \u201eSouvenir-Sammlung\u201c zerst\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07301.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07301-168x300.jpg\" title=\"&quot;Nackenmassage&quot; auf der Straussenfarm\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-1627\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07301-168x300.jpg 168w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07301-576x1024.jpg 576w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07301.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>Die \u00e4usserst trockene und im Sommer extrem heisse Gegend um Oudtshoorn (bis 50C\u00b0) eignet sich hervorragend f\u00fcr die Straussenzucht. Der Besuch einer solchen Straussenfarm bietet sich also geradezu an, um einiges zu lernen. <\/p>\n<p><em>Mit 11 Monaten sind diese gr\u00f6ssten V\u00f6gel der Erde schlachtreif, sie k\u00f6nnen allerdings gut und gerne 70j\u00e4hrig werden! Die Jungv\u00f6gel \u2013 30 pro Gelege \u2013 sind \u00e4usserst empfindlich f\u00fcr Augen- und Halsentz\u00fcndungen sowie Beinbr\u00fcche. Die erwachsenen Strausse scheinen jedoch sehr robust zu sein, denn sie lassen sich (ungerne) auch reiten! Bis 200kg Gewicht k\u00f6nnen auf einem Straussenei liegen, ohne dass es kaputt geht. Ein kleines Detail noch: Eines der wundersch\u00f6nen Augen wiegt 40g, das Hirn lediglich 30g! <\/em><\/p>\n<p>Mangels Campingplatz quartieren wir uns im \u201eBackpackers Paradise\u201c in Oudtshoorn ein. Es gibt immerhin Internet, Fernsehen und eine W\u00e4scherei in der N\u00e4he. Abends \u2013 viele junge Leute benutzen diese Unterkunft \u2013 setzen wir uns dann gem\u00fctlich vor den Kamin im Aufenthaltsraum und \u201ekonfiszieren\u201c erst mal die TV-Fernbedienung. Die Schweiz spielt heute gegen Frankreich, das erste Spiel, welches wir uns anschauen k\u00f6nnen. Das Schlussresultat von 2:5 ertr\u00e4nken wir dann erst mal mit einer Flasche s\u00fcdafrikanischem Merlot\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00114-150x150.jpg\" title=\"Woodsworth Campground, Knysna\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1644\" \/><\/a>Die R\u00fcckfahrt an die K\u00fcste f\u00fchrt \u00fcber wundersch\u00f6ne P\u00e4sse direkt nach Knysna. Ein h\u00fcbscher, aber sehr touristischer Ort, wo sich Restaurants und Shops dicht an dicht aneinander reihen. Gegen Souvenirshops sind wir eh immun und nur wenige Kilometer weiter liegt der paradiesisch anmutende Campground \u201eWoodsworth\u201c. Eine herrliche Gartenanlage \u2013 ganz f\u00fcr uns alleine. Abends k\u00f6nnen wir uns dank unseres Weltempf\u00e4nger-Radios einen weiteren Fussballmatch reinziehen.<\/p>\n<p>Weiter auf einer National Route \u2013 eine Art Autobahn \u2013 ostw\u00e4rts. Die Pannenstreifen dienen einerseits zum Ausweichen vor \u00dcberholern und andererseits als Wege f\u00fcr Fussg\u00e4nger. Und Velofahrer. Immer wieder laufen Rinder und Paviane \u00fcber die Strasse, da muss Beat ganz sch\u00f6n auf Draht sein. Aber er macht das wie immer souver\u00e4n, auch das Linksfahren ist schon Normalit\u00e4t geworden. Nicht zu \u00fcbersehen sind die Townships, welche heutzutage oftmals an die Strom- und Wasserversorgung angeschlossen sind \u2013 immerhin etwas! Bettelnde Kinder vor Superm\u00e4rkten und Tankstellen tun uns zwar uns\u00e4glich leid, aber Geld geben ist absolut tabu. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07333.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07333-300x168.jpg\" title=\"Im Addo Elephant Park\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1628\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07333-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07333-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07333.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am fr\u00fchen Nachmittag treffen wir im Addo Elephant Park ein. Da noch nicht Ferienzeit ist, kriegen wir problemlos einen Platz auf dem Caravan Park zugeteilt. <\/p>\n<p>Der Addo-Park wurde 1931 als letzte Zuflucht f\u00fcr die fast ausgerotteten Kap-Elefanten eingerichtet. Auch die Kap-B\u00fcffel gibt es ausschliesslich nur noch hier. Ein kleiner Game Drive liegt heute noch drin! Die erste Elefanten-Familie l\u00e4sst nicht lange auf sich warten. Auf der anderen Seite der kleinen Herde steht bereits ein weiterer Wagen und sofort f\u00fchlen sich die Tiere bedr\u00e4ngt. Ein tiefes Grollen, R\u00fcssel heben und Ohren wackeln\u2026eine Elefanten-Kuh n\u00e4hert sich uns bedrohlich und selbst ein Kleiner \u00fcbt sich schon mal trompetend in gef\u00e4hrlichem Auftreten. Respektvolles Zur\u00fcckweichen ist nicht m\u00f6glich, da auch hinter dem Auto Elefanten stehen\u2026 Kurze Zeit sp\u00e4ter ist der Spuk aber vorbei. Abends dann erstmals ein wunderbares Holzfeuer und ein duftendes Steak vom Grill.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07386.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07386-300x168.jpg\" title=\"Kap B\u00fcffel im Addo Elephant Park\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1629\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07386-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07386-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07386.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zweiter Tag: Fr\u00fchmorgens brechen wir zu einer grossen Rundfahrt bis zum s\u00fcdlichsten Punkt des Parks auf. Buchst\u00e4blich \u00fcberall sind Elefanten, Warzenschweine und Kudu-Antilopen zu sehen. Hin und wieder laufen uns auch Zebras, Strausse und Elen-Antilopen \u00fcber den Weg. Seit 2003 gibt es im Park wieder L\u00f6wen, trotzdem scheint uns die Population an Antilopen und Warzenschweinen aussergew\u00f6hnlich hoch. Abends beobachten wir dann auf einer Lichtung hunderte von Elefanten in friedlicher Eintracht \u2013 wohl eine Art Versammlung. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07395.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07395-168x300.jpg\" title=\"Hapoor-Sch\u00e4del, Addo Museum\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1630\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07395-168x300.jpg 168w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07395-576x1024.jpg 576w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07395.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>Am Abreisetag unternehmen wir noch eine kurze Tour zu den nahe gelegenen Wasserstellen. Offensichtlich haben sich s\u00e4mtliche Elefanten irgendwohin verd\u00fcnnisiert. Die haben wohl gestern Abend vereinbart, sich in ruhigere Gegenden des Parks zu begeben! Noch kurz ins Elefanten-Haus, wo der riesige Kopf von Hapoor ausgestellt ist, einem riesigen Elefantenbullen, der 24 Jahre lang unangefochtener Herrscher \u00fcber die Addo-Elefanten war. Am Ende wurde er dann von einem Jungbullen besiegt, hat die massive Parkabschrankung \u00fcberklettert (!) und musste anschliessend leider erschossen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07398.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07398-150x150.jpg\" title=\"Graaff-Reinet\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1631\" \/><\/a>Weiter geht\u2019s nun nordw\u00e4rts durch Jansenville \u2013 die Gegend der Angoraziegen und Merinoschafe \u2013 nach Graaff-Reinet. Das h\u00fcbsche St\u00e4dtchen wird zu Recht auch \u201eJuwel der Karoo\u201c genannt. \u00dcber 200 historische, gut erhaltene Geb\u00e4ude aus der Kolonialzeit ringen uns Bewunderung ab. <\/p>\n<p>Die Weiterfahrt f\u00fchrt uns \u00fcber P\u00e4sse wie Naudeberg (1466M\u00fcM) und Lootsberg (1781M\u00fcM). Auf letzterem sind die kleinen Wasserstellen noch gefroren! Der \u201eCaravan-Park\u201c in Britstown ist sehr schmutzig und wirkt wenig vertrauenerweckend, da wir umgehend von bettelnden Kindern umringt sind. Wir beschliessen kurzerhand, noch etwas weiter nordw\u00e4rts zu fahren und finden auf dem Campingplatz der Farm Kambro eine sichere Bleibe. Nachts beginnt es dann ein wenig zu regnen. Hier kann es offenbar ganz \u00fcbel nass werden. Es gibt Fotos, auf denen das Farmgel\u00e4nde v\u00f6llig unter Wasser steht \u2013 und das mitten in der Karoo-W\u00fcste.<\/p>\n<p>Den Mokala Nationalpark lassen wir wegen anhaltenden Regenf\u00e4llen sausen und fahren direkt auf der schnurgeraden N12 nach Kimberley. Der Caravan Park liegt unmittelbar neben dem Big Hole \u2013 der grossen Attraktion dieses Ortes. Der Campground scheint uns relativ sicher, unabdingbar in der Stadt mit der h\u00f6chsten Kriminalit\u00e4tsrate in S\u00fcdafrika! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07405-168x300.jpg\" title=\"Big Hole, Kimberley\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1633\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07405-168x300.jpg 168w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07405-576x1024.jpg 576w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07405.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>In der N\u00e4he der Stadt wurde 1867 ein Diamant von 21,25 Karat gefunden, welcher sp\u00e4ter auf den Namen Eureka getauft wurde. Der Stein tauchte \u00fcbrigens 1974 in der Schweiz wieder auf und ist seither in Privatbesitz. Es wurde ein weiterer Diamant \u00e4hnlicher Gr\u00f6sse gefunden, was eine erste Welle von 10\u2018000 Sch\u00fcrfern nach Kimberley sp\u00fclte. Es gab weitere Funde auf einem Farmgel\u00e4nde, die alles \u00fcbertrafen und weitere 50\u2018000 Gl\u00fccksritter anlockten. Das Big Hole ist 800m tief, hat einen Durchmesser von 1\u2018500 Metern und ist damit eines der gr\u00f6ssten von Menschenhand geschaffenen L\u00f6cher der Welt. Es kann heute \u00fcber eine 90m lange Aussichtsplattform bewundert werden. 14,5 Millionen Karat Diamanten wurden aus dem Kimberlit-Schlot geholt! Das Big Hole soll \u2013 wie die Chinesische Mauer \u2013 vom Weltraum aus sichtbar sein. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07426.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07426-150x150.jpg\" title=\"Kimberley, Nachbildung des Tiffany-Diamanten\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1634\" \/><\/a>Im Diamanten-Museum k\u00f6nnen wir dann einige der verf\u00fchrerisch funkelnden Objekte bestaunen. Man kann die damaligen Gl\u00fccksritter irgendwie verstehen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07429.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07429-300x168.jpg\" title=\"Camping bei der Shomatobe Lodge\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1638\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07429-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07429-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07429.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 27. Juni beginnen in S\u00fcdafrika die vierw\u00f6chigen \u201eWinterferien\u201c. Ab sofort sind unz\u00e4hlige Wohnw\u00e4geler und PW\u2019s mit Campinganh\u00e4ngern unterwegs. Abgesehen davon gibt es in diesem Gebiet diverse Minen, was einen enormen Lastwagenverkehr mit sich bringt. Der Campingplatz in Kuruman scheint uns nicht sicher, und abgesehen davon gibt es im Ort seit zwei Tagen kein Wasser! Wir sind ganz sch\u00f6n froh, einigermassen rechtzeitig auf dem Campingplatz der Shomatobe Lodge ausserhalb des Ortes einzutreffen.<br \/>\nZwei sehenswerte Dinge lohnen den Aufenhalt hier:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07431.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07431-150x150.jpg\" title=\"The Eye of Kuruman\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1636\" \/><\/a><strong>The Eye of Kuruman:<\/strong> Ein Naturwunder und Nationales Monument! Aus dieser gr\u00f6ssten Quelle der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re sprudeln t\u00e4glich 20 bis 30 Millionen Liter glasklares Wasser.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07439.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC07439-150x150.jpg\" title=\"Kirche in der Moffat Mission\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1637\" \/><\/a><strong>Moffat Mission:<\/strong> Von Dr. Robert Moffat 1826 gegr\u00fcndet. Wundersch\u00f6n, weil sehr schlicht, ist die Steinkirche mit Riedgrasdach, welche 800 Menschen Platz bietet. Der ber\u00fchmte David Livingstone hat hier geheiratet und fand sein erstes Zuhause auf dem Gel\u00e4nde der Mission. <\/p>\n<p>Ganz besonders freuen wir uns aber jetzt auf den Besuch des Kgalagadi Transfrontier National Parks! Der 40\u2018000 qkm grosse Park wird von S\u00fcdafrika und Botswana gemeinsam verwaltet und ist das gr\u00f6sste unber\u00fchrte \u00d6kosystem im s\u00fcdlichen Afrika. Leider hatten wir keine Chance mehr auf einen Campingplatz im Park, aber wenigstens finden wir auf dem Gel\u00e4nde der Molopo Kalahari Lodge ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen. Die 60 km Anfahrt zum Parkeingang nehmen wir gerne in Kauf. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00162-300x168.jpg\" title=\"Kgalagadi, Oryx-Antilopen\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1640\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00162-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00162-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00162.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im zurzeit trockenen Flussbett des Auob River geht\u2019s los in Richtung Mata Mata Camp. Wir k\u00f6nnen uns nicht satt sehen an den pr\u00e4chtigen Oryx-Antilopen sowie Springbock- und Gnu-Herden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00154.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00154-300x168.jpg\" title=\"Kgalagadi, Leopard\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1641\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00154-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00154-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00154.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und dann: Auf einer Klippe am Flussufer bewegt sich was ganz Anderes! Es ist tats\u00e4chlich ein Leopard, der nun unerschrocken in unsere Richtung l\u00e4uft und unser Auto etwas verdutzt mustert. Leider f\u00e4hrt nun ein zweiter Wagen dazu und er zieht sich blitzartig zur\u00fcck. WOW \u2013 das sieht man nun wirklich nicht alle Tage!!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00163.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00163-300x168.jpg\" title=\"Kgalagadi, L\u00f6wen\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1642\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00163-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00163-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC00163.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir beschliessen, \u00fcber die D\u00fcnen ins Trockenflussbett des Nossob River zu fahren. Tiere sind zwar kaum zu sehen, trotzdem lohnt sich die Fahrt der herrlichen Landschaft wegen. Ups \u2013 beinahe die Zeit vergessen! Es sind noch viele km bis zum Gate und bis 18:00 Uhr muss man draussen sein! Dieses Flussbett ist wesentlich besser zu befahren und Beat gibt ordentlich Gas. Aber an etlichen Wasserstellen schauen wir uns doch um &#8211; und an einer liegt wirklich ein L\u00f6wenp\u00e4rchen, welches soeben mit Arterhaltung besch\u00e4ftigt ist. Welch ein Gl\u00fcckstag!<\/p>\n<p>Die Sonne f\u00e4llt just vom Himmel \u2013 genau so schnell wird es hier n\u00e4mlich dunkel \u2013, als wir wieder auf dem Campground sind. Unsere letzte Nacht in S\u00fcdafrika, denn morgen reisen wir nach Namibia ein. Unglaublich, was wir bis jetzt alles erleben durften!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr kurze Zeit verlassen wir heute die Garden Route, um weiter n\u00f6rdlich die Cango Caves zu besuchen. Es handelt sich um Kalksteinh\u00f6hlen gewaltigen Ausmasses. Der Eingang wurde bereits 1780 entdeckt und bis 1975 wurden zwei weitere \u201eKammern\u201c gefunden. Die letzte und gr\u00f6sste hat ein Ausmass von drei Sportpl\u00e4tzen und ist \u00fcber 80m hoch. Inmitten von&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1623"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1623\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1647,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1623\/revisions\/1647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chateau-beri.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}