{"id":1356,"date":"2013-08-31T23:18:18","date_gmt":"2013-08-31T23:18:18","guid":{"rendered":"http:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1356"},"modified":"2013-08-31T23:32:57","modified_gmt":"2013-08-31T23:32:57","slug":"16-bis-31-august-2013-vom-dawson-city-yukon-bis-mcbride-british-columbia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chateau-beri.ch\/?p=1356","title":{"rendered":"16. bis 31. August 2013   Vom Dawson City (Yukon) bis McBride (British Columbia)"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Gold Rush Campground in Dawson City lernen wir viele interessante Menschen kennen, z.B. Stainar, den Norweger! Er ist 71 und hat in diesem Jahr eine dreij\u00e4hrige Weltreise gestartet \u2013 alle Achtung! Und dann den \u00d6sterreicher Herbert. Der Mann sucht eine Mitfahrgelegenheit nach Whitehorse, da s\u00e4mtliche Busse bis am 22.8. ausgebucht sind. Obwohl wir bisher damit sehr zur\u00fcckhaltend waren (nur den Koreaner Charlie h\u00e4tten wir auf Tierra del Fuego gerne mitgenommen, sein Packvelo hat aber beim besten Willen nicht reingepasst), bieten wir ihm an, ein St\u00fcck seiner Weltreise mit uns fortzusetzen. Er ist 730km den Yukon River raufgepaddelt \u2013 auch alle Achtung! Viel Gep\u00e4ck hat er ja wirklich nicht, und so kann er sich in unserer kleinen Wohnkabine gem\u00fctlich breit machen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160005-225x300.jpg\" title=\"Keno City Snackbar\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1357\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160005-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160005.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Der Silver Trail ist eine Nebenstrecke des Klondike Highway und f\u00fchrt \u00fcber Mayo zur Beinahe-Geisterstadt Keno \u2013 da wollen wir hin. Im Sommer leben hier 30, im Winter 15 Personen. Die vielen Holzh\u00e4user aus der Zeit des ergiebigen Silberabbaus (1909 bis zum Preiszerfall des Edelmetalls) sind hervorragend erhalten, und das liebe voll gestaltete Mining Museum gibt durch zahlreiche Exponate und Fotos Aufschluss \u00fcber das damals harte Leben der Minenarbeiter und deren Familien. Zwischen 1945 und 1989 produzierte die nahe gelegene Mine bei der heutigen Geisterstadt Elsa 150 Millionen Unzen Silber (4,2 Tonnen), 490 Millionen Pfund Blei und 370 Millionen Pfund Zink. Sie war die gr\u00f6sste Silbermine Kanadas.<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160012-300x225.jpg\" title=\"Mining Museum in Keno\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1358\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160012-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8160012.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEs k\u00fcndigt sich eines der ber\u00fcchtigten Yukon-Gewitter an, da lassen wir die 10km Fahrt \u00fcber die schlechte Piste bis zur Sign Post auf dem Keno Hill lieber bleiben. Auf dem Campground am Five Mile Lake finden wir ein wundersch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen, und Herbert erweist sich als sehr unterhaltsamer Reisegef\u00e4hrte. Die Geschichten \u00fcber seine Weltreise \u2013 u.a. aus Vietnam \u2013 sind am\u00fcsant und spannend zugleich. Auch wir haben nat\u00fcrlich eine Menge zu berichten und machen ihm den Mund mit Ecuador w\u00e4ssrig. Bis sp\u00e4t in die Nacht hinein sitzen wir zusammen am Feuer und vergessen die Zeit. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8170038.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8170038-300x225.jpg\" title=\"Five Finger Rapids, Yukon River\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1359\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8170038-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8170038.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der Klondike Highway ist ansonsten nicht besonders abwechslungsreich, einzig die Five Finger Rapids \u2013 Stromschnellen am Yukon River \u2013 lohnen einen Stopp. Ankunft in Whitehorse ist am Samstag und wir erfahren, dass am Montag Discovery Day ist \u2013 ein lokaler Feiertag. Leider hat die Garage nicht auf unser Mail geantwortet und wir m\u00fcssen eh bis Dienstag ausharren. Herbert l\u00e4dt uns anderntags zu einem Bier ein, ehe er nach Vancouver abfliegt (Neid: Er reist in K\u00fcrze nach Hawaii). <\/p>\n<p>Montag ist Besichtigungstour:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190040.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190040-225x300.jpg\" title=\"Fischleiter in Whitehorse\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1360\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190040-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190040.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Als erstes die <strong>gr\u00f6sste h\u00f6lzerne Fischleiter der Welt<\/strong>. Sie wurde bereits 1959 gebaut, um den Lachsen \u00fcber den Schwatka Lake Damm den Weg stromaufw\u00e4rts zu den Laichgr\u00fcnden zu erm\u00f6glichen. Durch eine Glasscheibe kann man wunderbar beobachten, wie die Fische dieses Hindernis \u00fcberwinden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190044.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190044-300x225.jpg\" title=\"Lachs vor der Fischleiter\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1361\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190044-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190044.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190092.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190092-300x225.jpg\" title=\"SS Klondike II\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1362\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190092-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190092.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und als zweites der <strong>Sternwheeler SS Klondike II<\/strong>. Der mit 64m l\u00e4ngste Yukon-Schaufelraddampfer versah von 1937 bis zur Fertigstellung des Klondike Hwy 1955 zwischen Whitehorse und Dawson City seinen Dienst und bef\u00f6rderte in erster Linie die wertvollen Erze aus Keno und in zweiter Linie Passagiere. Unglaubliche Mengen an Brennholz wurden ben\u00f6tigt, um die Dampfmaschine in Betrieb zu halten, so dass entlang der gesamten Strecke Holzlager angelegt werden mussten. Durch die Five Finger Rapids wurde das Schiff an ein Kabel gehakt, da das ruhigste Gew\u00e4sser auch durch die engste Stelle f\u00fchrte. <a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190087.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190087-300x225.jpg\" title=\"Dining Room, im Hintergrund das Aussichtsdeck\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1363\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190087-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8190087.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Aussichtsdeck und Dining Room waren extrem elegant, das Essen soll hervorragend gewesen sein. Die SS Klondike ist ein St\u00fcck Zeitgeschichte und kann gratis besichtigt werden.<\/p>\n<p>Dienstagmorgen: Punkt 09:00 Uhr stehen wir bei John\u2019s Auto Repair. Die haben zwar unser Mail nie beantwortet, nehmen sich aber sofort Zeit. Wir wollen einen Basic Service und die wichtigsten Kontrollen machen lassen. Seit Dawson h\u00f6ren wir st\u00e4ndig ein h\u00e4ssliches Ger\u00e4usch \u2013 Metall auf Metall! Nachdem sich der Chef unters Auto gelegt hat, wirkt er etwas besorgt\u2026 Die Bremsbel\u00e4ge verdienen ihren Namen nicht mehr resp. sehen ganz \u00fcbel aus. Wir d\u00fcrfen keinen Meter mehr als n\u00f6tig rumfahren, um Schlimmeres zu verhindern. Er telefoniert eine Weile rum. Wir haben wieder mal Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck:  In Vancouver gibt es eine Land Rover-Garage, welche die passenden Ersatzteile an Lager hat. Diese werden per Eilpost mit dem Flugzeug angeliefert \u2013 fr\u00fchestens am Donnerstag. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05977.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05977-168x300.jpg\" title=\"Martin mit seiner Handorgel\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1364\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05977-168x300.jpg 168w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05977-576x1024.jpg 576w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05977.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>Zwangspause, aber immerhin bei Martin auf dem wundersch\u00f6nen Caribou Campground! Jeder Schweizer Kanada-Tourist scheint hier Halt zu machen\u2026Gespr\u00e4che \u00fcber den Hirschen in Grindelwald, Schwingfeste und andere Themen aus der Heimat, Handorgel-Kl\u00e4nge von Martin \u2013 wir f\u00fchlen wir uns fast schon wie daheim.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05982.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05982-300x168.jpg\" title=\"Bremsbelag neu und alt...\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignright size-medium wp-image-1365\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05982-300x168.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05982-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC05982.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00dcber Nacht wird es Herbst, fr\u00fcher dunkel und wesentlich k\u00fchler. Bew\u00f6lkt \u2013 zwar kein Regen, aber Null Chance, ein Nordlicht zu sehen. Am Donnerstag dann die ersehnte Nachricht der Werkstatt: Die neuen Bremsbel\u00e4ge sind da! Erl\u00f6sung nach zwei Rumh\u00e4nge-Tagen! Die Arbeit ist schnell erledigt \u2013 und die Rechnung nat\u00fcrlich saftig:( Sich \u00e4rgern ist aber h\u00f6chst ungesund und auch v\u00f6llig zwecklos!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220100.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220100-300x225.jpg\" title=\"Beim Beringia Interpretive Center\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1367\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220100-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220100.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nachdem wir ja den hohen Norden besuchen durften, sind wir neugierig, mehr \u00fcber die Geschichte dieses Landesteils zu erfahren. Das Beringia Interpretive Center in Whitehorse ist perfekt daf\u00fcr. W\u00e4hrend der letzten Eiszeit, als die Erde beinahe zum Schneeball verkam, blieben ein Teil des heutigen Sibirien, Alaska  und weite Teile Nordwestkanadas von den Gletschern unbedeckt. Zu jener Zeit waren Asien und Amerika \u00fcber die Landbr\u00fccke \u201eBeringia\u201c verbunden, und \u00fcber diese wanderten vermutlich \u2013 zusammen mit vielen Tieren &#8211; die ersten Menschen in die neue Welt ein. Kolumbus in sowieso zweifelhaften Ehren \u2013 aber der Erste war er bei weitem nicht!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220099.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220099-225x300.jpg\" title=\"Beim Beringia Interpretive Center (Giant Beaver)\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1368\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220099-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220099.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Seit Jahrzehnten finden Goldsucher mit ihren Hochdruck-Wasserschleudern immer wieder \u00dcberreste aus dieser Zeit. Unter anderem ein sehr gut erhaltenes Wollmammut-Baby, ein Yukon-Pferd und Jagdutensilien der indianischen Urahnen. Wir sind tief beeindruckt von den Ausmassen der Ur-Tiere, welche aufgrund von Skelettfunden in Lebensgr\u00f6sse pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. B\u00e4ren und L\u00f6wen \u00fcberragten die heutigen Exemplare bei weitem.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220001-225x300.jpg\" title=\"Letzter Abend in Whitehorse - mit Yukon-Kafi\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1376\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220001-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8220001.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8230015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8230015-300x225.jpg\" title=\"Sign Post Forest, Watson Lake\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1369\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8230015-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8230015.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einer Woche wieder on the road! Die Strecke nach Watson Lake (mit 1\u2018600 Einwohnern drittgr\u00f6sste Stadt im Yukon) ist weit an diesem verregneten Tag. Am fr\u00fchen Abend \u2013 w\u00e4hrend einer regenfreien Phase &#8211; besuchen wir den Sign Post Forest. Eine Schilder-Sammlung aus aller Welt, wo sich bis heute jedermann verewigen kann. Was ein heimwehkranker Soldat w\u00e4hrend des Baus des Alaska Hwy begonnen hat, f\u00fchrten Strassenarbeiter, Lastwagenfahrer und nat\u00fcrlich Touristen fort. Stundenlang kann man zwischen 3 bis 4m hohen Pfosten mit tausenden von Schildern rumspazieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nordlichter ist das Wetter zurzeit zu schlecht. In Watson Lake gibt es wenigstens das Northern Lights Center, wo in einem imposanten Kuppelkino eindr\u00fcckliche Filme zum Thema gezeigt werden (sofern man in den bequemen Liegesesseln nicht einschl\u00e4ft\u2026). <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240053.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240053-300x225.jpg\" title=\"Bison-Warnung!\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1370\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240053-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240053.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 24. August verlassen wir mit ein wenig Wehmut den Yukon. Als Trostpfl\u00e4sterli kriegen wir auf der sonnigen Weiterfahrt in den Muncho Lake Provincial Park Unmengen an Tieren vor die Linse! Alle paar Kilometer stehen grasende Bisons neben der Strasse und als Dessert kriegen wir heute den ersten Schwarzb\u00e4ren serviert, der f\u00fcr ein Foto lange genug in Sichtweite bleibt. Und weiteres Gl\u00fcck: Eine Gruppe der ansonsten sehr scheuen Steinschafe posiert kurz direkt vor dem Wagen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240072.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240072-300x225.jpg\" title=\"Waldbisons\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1371\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240072-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240072.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240089.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240089-300x225.jpg\" title=\"Black Bear\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1372\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240089-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240089.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240092.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240092-300x225.jpg\" title=\"Waldbison-Bulle\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1373\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240092-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240092.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240097.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240097-300x225.jpg\" title=\"Stone Sheeps\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1374\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240097-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8240097.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8250110.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8250110-300x225.jpg\" title=\"Moose Female\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1375\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8250110-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8250110.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Vorw\u00e4rts auf dem Alaska Hwy durch die n\u00f6rdlichen Rocky Mountains. Wir haben\u2019s offensichtlich nicht so mit Bergen \u2013 es regnet pausenlos und es wird kalt und k\u00e4lter! Den Tieren ist\u2019s offensichtlich auch zu nass, denn ausser einer Elchkuh ist nichts zu sehen. Kein Campground wirkt sonderlich einladend bei \u201eLand unter\u201c und schlammigen Rasenpl\u00e4tzen. So auch hier in Fort Nelson. Ein kleiner Trost: Die Hauptsaison ist vorbei, wir k\u00f6nnen uns ab jetzt die besten Sites aussuchen\u2026und es gibt hier einen beheizten Saloon!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8270125.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8270125-225x300.jpg\" title=\"Kettens\u00e4ge-Skulptur in Chetwynd\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1377\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8270125-225x300.jpg 225w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8270125.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Wald, Wald und nochmals Wald sowie immer wieder Regen \u2013 mehr ist auf der 400km-Strecke nach Fort St John wirklich nicht. Nervig f\u00fcr uns, aber Regenf\u00e4lle hat das extrem ausged\u00f6rrte Land bitter n\u00f6tig. Anderntags entlang des Peace River zeigt sich eine v\u00f6llig ver\u00e4nderte Landschaft. Herbstliches Gelb, riesige Anbaufl\u00e4chen, Nutztiere und eine phantastische Weitsicht. Idylle fast wie im Bauernhof-Kinderb\u00fcchlein von damals. Unterwegs macht einzig der kleine Ort Chetwynd mit seinen Kettens\u00e4ge-Skulpturen auf sich aufmerksam. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8280132.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8280132-300x225.jpg\" title=\"Der Welt gr\u00f6sste Rodungsmaschine in McKenzie\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1378\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8280132-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8280132.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir verlassen den John Hart Hwy und erreichen nach kurzer Fahrt den kleinen Ort McKenzie. Ausser einer Wanderung durch und rund ums Dorf unternehmen wir mal nichts. Ausruhen und Schlafen, was bei nun um 21:00 Uhr einsetzenden Dunkelheit immer leichter f\u00e4llt. Mitten im Dorf ist \u00fcbrigens die 175 Tonnen schwere und gr\u00f6sste Rodungsmaschine der Welt ausgestellt, welche bis 1984 in Betrieb war. Vieles wurde inzwischen wieder aufgeforstet, die Sch\u00e4den sind aber nach wie vor deutlich sichtbar. Unglaublich, aber wahr: Die Pl\u00e4tze ohne Wasser\/Strom des Campgrounds mitten im Dorf sind f\u00fcr die ersten drei Tage GRATIS, die sanit\u00e4ren Einrichtungen d\u00fcrfen wir aber benutzen! Und DAS in British Columbia. Die Internetverbindung ist zwischen ziemlich gut und Null&#8230;Trotzdem schaffen wir es, in den Parks Jasper und Banff f\u00fcnf Campingn\u00e4chte zu reservieren. Das war letzte Gelegenheit, denn fast alles ist besetzt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten beiden N\u00e4chte verbringen wir in Prince George \u2013 bei str\u00f6mendem Regen. Aber f\u00fcr Kleinreparaturen und W\u00e4sche ben\u00f6tigt man ja nicht zwingend Sonnenschein. Daf\u00fcr skypen wir mal wieder wie die Wilden mit Familie und Freunden \u2013 hat doch alles seine guten Seiten!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8310001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8310001-300x225.jpg\" title=\"Der erste Blick auf die Rocky Mountains\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1383\" srcset=\"https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8310001-300x225.jpg 300w, https:\/\/chateau-beri.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P8310001.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 31. August erreichen wir bei sch\u00f6nstem Wetter die Rocky Mountains. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns in den Nationalparks Jasper und Banff alles erwartet. Der Beaverview Campground liegt bei McBride inmitten eine herrlichen Bergwelt, und n\u00e4chste Woche soll das Wetter hervorragend sein. Wir freuen uns riesig!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Gold Rush Campground in Dawson City lernen wir viele interessante Menschen kennen, z.B. Stainar, den Norweger! Er ist 71 und hat in diesem Jahr eine dreij\u00e4hrige Weltreise gestartet \u2013 alle Achtung! Und dann den \u00d6sterreicher Herbert. Der Mann sucht eine Mitfahrgelegenheit nach Whitehorse, da s\u00e4mtliche Busse bis am 22.8. ausgebucht sind. 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